E.ONFernwärme dominiert in Großstädten

E-ON-Wärmekarte: In Berlin sind ein Drittel der Gebäude an Fernwärme angeschlossen.
(Bildquelle: www.eon.com/waermewende)
Der Energiekonzern E.ON hat aktuelle Daten zur Nutzung von Heiztechnologien und zum Sanierungsstand in den vier deutschen Millionenstädten Berlin, Hamburg, München und Köln veröffentlicht. Die E.ON-Wärmekarte (wir berichteten) zeigt, dass Fernwärme in vielen Großstädten eine beliebte Heizungsart ist. In München nutzen 36,5 Prozent der Häuser Fernwärme, in Hamburg 36,2 Prozent und in Berlin 33,6 Prozent. Köln liegt mit 11,2 Prozent deutlich zurück, plant aber bis 2030 einen Ausbau auf ein Drittel.
Spitzenreiter bei der Nutzung von Wärmepumpen ist Berlin mit einem Anteil von 4,3 Prozent, gefolgt von Hamburg (zwei Prozent), München und Köln (jeweils 1,9 Prozent). Bei den fossilen Heizungen dominieren nach wie vor Gas und Öl. Den geringsten Anteil an Gasheizungen hat Hamburg (36 Prozent), während in Köln noch mehr als die Hälfte der Haushalte mit Gas heizt (56,6 Prozent). Der Anteil der Ölheizungen variiert zwischen 16,3 Prozent in München und 22,7 Prozent in Köln. Sanierungen sind ein wichtiger Faktor zur Senkung des Wärmeverbrauchs. In Berlin sind 59,5 Prozent der Gebäude teil- oder vollsaniert, in Köln 54,9 Prozent. Hamburg folgt mit 53,7 Prozent und München mit 41,3 Prozent.
Mit der E.ON-Wärmekarte unterstützt der Essener Energiekonzern Städte und Gemeinden bei der Planung und Umsetzung der Wärmewende und will Transparenz über den aktuellen Stand von Heiztechnologien und Sanierungen in Deutschland schaffen. Marc Spieker, E.ON-Vorstand für Vertrieb und Kundenlösungen, betont die Bedeutung der Wärmewende in Ballungsräumen für die Reduzierung von CO2-Emissionen und eine effiziente Wärmeversorgung: „Wir bei E.ON sind Treiber der Energiewende, indem wir Städte und Gemeinden auf dem Weg zur Dekarbonisierung unterstützen.“
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