Mittwoch, 21. Januar 2026

WestenergieGemeinsames Netz mit Essen

[08.10.2021] Die Stadt Essen und Westenergie gründen zum Jahresbeginn 2022 eine gemeinsame Netzgesellschaft. Der Verteilnetzbetreiber bleibt zuständig für Betrieb, Instandhaltung und Ausbau des Stromnetzes.
Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) und Katherina Reiche

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) und Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie, besiegelten die gemeinsame Netztochter.

(Bildquelle: Westenergie)

Die Stadt Essen und die Westenergie gründen eine gemeinsame Netzgesellschaft Essen. Gesellschafter werden die jeweiligen Tochterunternehmen Essener Verkehrs- und Versorgungsbetriebe (EVV) sowie Verteilnetzbetreiber Westnetz. Das neue Unternehmen ist ab dem 1. Januar 2022 für den Betrieb des Stromnetzes in Essen verantwortlich. Das berichtet Westnetz. Beide Partner sind gleichberechtigt und halten jeweils 50 Prozent der Anteile an der Netzgesellschaft. Westnetz bleibt dabei weiterhin für Betrieb, Instandhaltung und Ausbau des Stromnetzes in Essen zuständig. Die Geschäftsführung der Netzgesellschaft Essen übernimmt je ein Vertreter von Westnetz und der Stadt Essen. „Die gemeinsame Gesellschaft sichert nicht nur das Eigentum des gesamten Stromnetzes im Bereich Mittel- und Niederspannung im Essener Stadtgebiet. Sie ermöglicht es auch, die Zukunft der Stromversorgung in Essen gemeinsam zu gestalten“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU).
„Klimaschutz, Digitalisierung und Elektromobilität sind unsere zentralen Aufgaben. Wir freuen uns darauf, gemeinsam Mehrwerte für die Menschen in Essen zu schaffen und ihren Lebensalltag weiter zu verbessern“, betont Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie. Westnetz war bislang alleinverantwortlich für den Netzbetrieb in der Stadt. Das Unternehmen bringt nun das Essener Stromnetz mit seinen Umspannanlagen, Ortsnetzstationen und Kabelstrecken in die Netzgesellschaft ein. Von dieser erhält die Stadt Essen jährlich eine Ausschüttung. Die Stromkonzession verbleibt bei Westenergie, die dafür – wie bisher – eine jährliche Konzessionsabgabe an die Stadt zahlt.





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