enercityHohe Investitionen und Umsatzrekord

Susanna Zapreva und Marc Hansmann konnten für enercity im Quartalsgespräch weitere Erfolge verkünden.
(Bildquelle: enercity/Tim Schaarschmidt)
Der enercity-Konzern setzt seinen Wachstumskurs weiter fort und hat seinen Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2023 um mehr als elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 4,7 Milliarden Euro gesteigert. Das EBITDA hat gegenüber dem ersten Halbjahr 2022 um 26,2 Prozent zugelegt, sodass enercity nach den ersten beiden Quartalen 239,7 Millionen Euro verzeichnet (erstes Halbjahr 2022: 190 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) hat sich im ersten Halbjahr dieses Jahres mit 153,6 Millionen Euro ebenfalls weiter positiv entwickelt und liegt um 16,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
„Wir schreiben weiter an unserer Erfolgsgeschichte. Das Ergebnis ist Ausdruck der erfolgreichen Umsetzung unserer Strategie – die Kundinnen und Kunden im Fokus, ein schneller Ausbau der erneuerbaren Energien und ein zielstrebiges Vorankommen in Richtung echter Klimaneutralität bis zum Jahr 2040“, sagt enercity-CEO Susanna Zapreva.
enercity stellt sich zukunftsweisend auf und vollzieht eine Transformation vom Energiedienstleister hin zum Anbieter einer Lösungsplattform für klimaneutrale Energie. Zu diesem Zweck plant das Unternehmen eine Vervierfachung der installierten Leistung für die klimaneutrale Stromproduktion bis zu Beginn der nächsten Dekade. Im Jahr 2035 soll die Stromproduktion bereits vollständig klimaneutral sein, die Ausbaugeschwindigkeit der erneuerbaren Energien soll im Vergleich zu heute verdreifacht werden. In den letzten sieben Jahren hat enercity ein Gigawatt Wind und Photovoltaik installiert, nun sind für die kommenden sieben Jahre drei Gigawatt geplant.
2030 wird enercity damit bis zu vier Gigawatt an erneuerbaren Energien für die Stromproduktion installieren und damit weiterhin zu den führenden Onshore-Windkraftbetreibern in Deutschland zählen. Bis zum Jahr 2035 visiert enercity eine installierte Leistung von insgesamt rund acht Gigawatt an erneuerbaren Energien für die Stromproduktion an. Der Jahresertrag wird dann bei rund 14 Terawattstunden (14 Milliarden Kilowattstunden) liegen, womit etwa vier Millionen Haushalte versorgt werden können.
Die sichere, zuverlässige und saubere Versorgung mit Energie sowie kundennahen Services bedürfen stetiger Investitionen.
Bereits im ersten Halbjahr 2023 hat enercity 596 Millionen Euro investiert. Insbesondere in den Ausbau des Wind- und Photovoltaikportfolios, der Wärmewende, den Ausbau des Fernwärmenetzes in Hannover sowie kundennahe Dienstleistungen wie Elektromobilität hat das Energieunternehmen investiert. „Was wir einnehmen, wird gewinnbringend in die Zukunft unseres Unternehmens reinvestiert – wir legen heute den Grundstein für eine kundenorientierte, nachhaltige und erfolgreiche Zukunft unseres Unternehmens“, sagt Zapreva.
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