Dienstag, 12. Mai 2026

WeimarKongresszentrum erhält PV-Anlage

[22.06.2023] Auf dem Dach der Weimarer Kongresshalle wird eine Photovoltaikanlage installiert. Zusammen mit der bereits im vergangenen Jahr erfolgten Modernisierung der Heizungsanlage und der Erneuerung der Kälteanlage kann der CO2-Ausstoß des Gebäudes um rund 30 Prozent gesenkt werden.
Die Weimarhalle erhält jetzt eine Photovoltaikanlage.

Die Weimarhalle erhält jetzt eine Photovoltaikanlage.

v.l.: Jörg Konrad, technischer Leiter Weimarhalle; Ulrike Köppel, Geschäftsführerin weimar GmbH; Dr. Claudia Kolb, Beigeordnete der Stadt Weimar; Oberbürgermeister Peter Kleine

(Bildquelle: Stadt Weimar)

Das Dach des congress centrum weimarhalle erhält jetzt 217 Solarmodule. Wie die Stadt Weimar mitteilt, wird mit der Inbetriebnahme künftig ein erheblicher Teil des Grundverbrauchs der Weimarhalle an Strom durch Sonnenenergie erzeugt. In der Mitte des Weimarhallendaches entstehe mit den Modulen eine Fläche von 433 Quadratmetern – das entspreche in etwa der Größe des Nordhofes der Weimarhalle. In den vergangenen Wochen sei das Dach von neun Tonnen Kies befreit und die Module bereits auf das Dach transportiert worden. Die 1,80 mal 1,35 Meter großen Module könnten zusammen eine Leistung von bis zu 88 Kilowatt peak (KWp) erzeugen, was einer Gesamtleistung von rund 80.000 Kilowattstunden pro Jahr entspreche. Der erzeugte Strom werde ausschließlich für den Eigenverbrauch genutzt.
Mit der bereits im vergangenen Jahr durchgeführten Modernisierung der Heizungsanlage und der Erneuerung der Kälteanlage zur Klimatisierung der Weimarhalle werde der CO2-Ausstoß des Gebäudes um rund 30 Prozent (95 Tonnen pro Jahr) gesenkt. Die Wärmeerzeugung erfolge künftig über zwei modulierende Brennwertkessel, auch die Abgasanlage werde modernisiert.
Ursprünglich seien die Baumaßnahmen mit einem Finanzvolumen von 1,5 Millionen Euro geplant gewesen. Aufgrund der unvorhersehbaren Marktsituation, zusätzlicher Kosten aufgrund des Bauzustandes sowie der Erweiterung der Photovoltaikanlage auf die doppelte Leistung beliefen sich die Kosten nun auf 2,5 Millionen Euro, wovon 411.000 Euro auf die Photovoltaikanlage entfielen. 1,268 Millionen Euro kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE-Programm zur Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils erneuerbarer Energien im öffentlichen Sektor). Die Installationsarbeiten werden im Spätsommer abgeschlossen sein.





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