Tecklenburger LandLoRaWAN-Aufbau ist gestartet

Christopher König bringt das LoRaWAN-Gateway und die Antenne auf dem Ibbenbürener Rathaus an.
davor v.l.: Projektleiter Reinhard Menke; Melanie Rößner, Geschäftsführerin Beermann; Tobias Koch, Geschäftsführer SWT Netz
(Bildquelle: SWTE)
Die digitale Infrastruktur in Hörstel, Hopsten, Ibbenbüren, Lotte, Mettingen, Recke und Westerkappeln ist vor Kurzem etwas dichter geworden (wir berichteten). Die Netzgesellschaft der Stadtwerke Tecklenburger Land, SWTE Netz, hat den Aufbau ihres LoRaWAN-Netzes gestartet. Wie das Unternehmen mitteilt, senden die ersten Sensoren bereits ihre Signale per LoRaWAN. In den kommenden Wochen werden an weiteren Standorten in den sieben Stadtwerke-Kommunen die entsprechenden Antennen samt Gateways aufgebaut. Insgesamt werden etwa zwölf Standorte für die Städte und Gemeinden der Stadtwerke Tecklenburger Land benötigt. Im ersten Schritt nutzt SWTE Netz das Netzwerk für den internen Bedarf. Eine Antenne samt Gateway steht zum Beispiel auf dem Rathaus in Riesenbeck. Sie empfängt Signale einer Ortsnetzstation im Stromnetz.
„Mithilfe der verbauten LoRaWAN-Sensorik ist es uns möglich, die Plausibilität berechneter Stromwerte in einer solchen Station live zu prüfen und gegebenenfalls daraus Handlungsmaßnahmen für eine Netzoptimierung zu erkennen. Neben Daten zu Temperatur- und Feuchtigkeitswerten bekommen wir außerdem über einen Türkontakt einen Alarm, sobald sich jemand Zugang zur Station verschaffen möchte“, erklärt Felix Schwerter, Asset Manager bei SWTE Netz und zuständig für das Projekt LoRaWAN. „Mit dieser Technologie lassen sich vollständige smarte Quartiere entwickeln“, sagt Tobias Koch, Geschäftsführer von SWTE Netz. Von der Parkraumbewirtschaftung bis zum Türkontakt, von der Kontrolle von Füllständen im Trinkwasserspeicher bis zu öffentlichen Abfallbehältnissen – viele Anwendungsfälle seien möglich.
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