Allgäuer ÜberlandwerkNadelöhr identifiziert

AÜW-Wasserkraftwerk: Auch die Datenflut wurde eingedämmt.
(Bildquelle: Allgäuer Überlandwerk, Matthias Sienz)
Stetig wachsendes Datenaufkommen führte bei den IT-Systemen der Allgäuer Überlandwerke (AÜW) zu Performance-Problemen, die das Tagesgeschäft beeinträchtigten. Reinhold Haibel, der bei AÜW das Business Warehouse (BW) betreut, erläutert: „Die Datenladeprozesse aus dem ERP in unser BW-System dauerten zuletzt bis in den späten Vormittag hinein und auch die Antwortzeiten im Minutenbereich waren nicht mehr akzeptabel.“ Die IT-Abteilung suchte deshalb nach einer Lösung, mit der sie das Problem schnell und ohne zusätzliche Investitionskosten selbst lösen kann. Die Wahl fiel auf das Tool BW Fitness Test des Software- und Beratungsunternehmens DataVard. Mit dem Standardprodukt lassen sich laufende SAP-BW-Systeme analysieren und verbessern. Zunächst führte DataVard eine Tiefenanalyse der drei kritischsten Prozessketten durch. Das Tool ermittelte so, dass 33 Prozent der Daten aus den Info-Providern älter als zwei Jahre waren. Temporäre Daten wie PSA und Change Logs belegten darüber hinaus 35 Prozent der Systemspeicher. Auch hinsichtlich der Housekeeping-Strategie und der Cube Compression identifizierte der BW Fitness Test Verbesserungspotenziale.
Umfangreiche Performance
Die wichtigsten Empfehlungen wurden sofort umgesetzt. Beispielsweise konnte die Datenbankgröße durch Cube-Komprimierung und PSA-Löschung schnell reduziert werden. Mithilfe der Analyse wurden die wichtigsten Langläufer identifiziert und schnelle Performance-Verbesserungen realisiert. „Die zentralen Queries konnten wir innerhalb einer Woche deutlich beschleunigen und liegen nun im Sekundenbereich. Auch die nächtlichen Ladezeiten wurden um mehrere Stunden verkürzt“, berichtet Reinhold Haibel. Nach der Umsetzung der Handlungsempfehlungen kam der BW Fitness Test ein zweites Mal zum Einsatz, um die Auswirkungen auf das System zu überprüfen. Das Ergebnis: Mithilfe der bislang umgesetzten Maßnahmen konnten bereits zwölf Prozent der ungenutzten Daten entfernt werden. Auch bei der Cube Compression und der Zusammensetzung der Aggregate konnten Verbesserungen verzeichnet werden. „Die Ergebnisse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, aber noch nicht alle Ziele erreicht haben“, so das Fazit von Reinhold Haibel.
http://www.datavard.com
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