LangmatzNeue Kabelschachtlinie vorgestellt

Das Schachtsystem XeBo soll den Installationsaufwand im Tiefbau reduzieren und für Flexibilität beim Ausbau von Daten- und Energieinfrastruktur sorgen.
(Bildquelle: Langmatz)
Auf der Messe ANGA COM 2026 stellt Langmatz eine neue Kabelschachtlinie vor. Wie das Unternehmen mitteilt, ist die neue Schachtlinie XeBo für Anwendungen bis zur Belastungsklasse C250 ausgelegt. Der bereits etablierte QaBo decke weiterhin höhere Belastungen bis Klasse D400 ab. Nach Angaben des Unternehmens richtet sich der XeBo an Anwendungen, bei denen eine einfachere Planung und ein schneller Einbau gefragt seien. Der Schacht sei als Zugangs- und Kabelzugschacht für die Verteilung von Daten- und Energieinfrastruktur konzipiert.
Werkzeugarme Montage
Ein integriertes Klicksystem soll eine werkzeugarme Montage ermöglichen. Laut Langmatz lasse sich der XeBo ohne zusätzliche Bauteile installieren und bei Bedarf wieder demontieren. Drehbare Rahmen und variable Sollbruchstellen sollen zudem flexible Kabel- und Rohrführungen direkt auf der Baustelle ermöglichen. Das Unternehmen sieht Vorteile entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Planerinnen und Planer könnten mehr Spielraum gewinnen, Einkäuferinnen und Einkäufer den Lageraufwand reduzieren und Tiefbauer flexibler arbeiten, teilt Langmatz mit.
Geringes Gewicht erleichtert die Handhabung
Technologisch bleibt der XeBo nach Angaben des Herstellers mit bestehenden Systemen verbunden. Zum Einsatz kommen demnach Polycarbonat sowie die sogenannte 3D-ribFrame-Technologie. Das geringe Gewicht soll die Handhabung auf Baustellen erleichtern. Die Einführung der neuen Schachtlinie ist Teil einer Wachstumsstrategie des Unternehmens. Langmatz investiere rund 45 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts Oberau. „Wir entwickeln Lösungen, die der Markt braucht. Der XeBo ist dafür ein klares Beispiel“, erklären die Geschäftsführer Dieter Mitterer und Ludwig Fischer. „Gerade unter wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen setzen wir auf unsere Stärken und investieren in unsere Zukunft. Wir wissen, was wir können.“
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