Donnerstag, 26. März 2026

SaarlandPACT-H2 erhält Millionen-Förderung

[26.03.2026] Das grenzüberschreitende Wasserstoffprojekt PACT-H2 erhält rund drei Millionen Euro Förderung von der Europäischen Union. Das Vorhaben soll den Aufbau einer gemeinsamen Wasserstoffwirtschaft in der Großregion koordinieren und die Akzeptanz in der Bevölkerung stärken.

Das grenzüberschreitende Wasserstoffprojekt PACT-H2 hat jetzt eine Förderzusage der Europäischen Union erhalten.

(Bildquelle: MWIDE/C.S.)

Rund drei Millionen Euro fließen in das Wasserstoffprojekt PACT-H2, das den Ausbau einer grenzüberschreitenden Wasserstoffwirtschaft in der Großregion vorantreiben soll. Wie das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie mitteilt, stammt ein Großteil der Mittel – etwa 1,7 Millionen Euro – aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), weitere 500.000 Euro steuert das Land bei, den Rest tragen die Projektpartner.

Die Saarländische Wasserstoffagentur H2Saar koordiniert das auf drei Jahre angelegte Vorhaben gemeinsam mit Partnern aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg. Ziel ist es, Strategien der beteiligten Regionen enger zu verbinden und den Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffwirtschaft abgestimmt voranzutreiben.

Neben technischen und wirtschaftlichen Fragen rückt das Projekt auch die gesellschaftliche Dimension in den Fokus. „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn neue Technologien wie Wasserstoff nicht nur technisch funktionieren, sondern auch auf Akzeptanz in der Bevölkerung stoßen“, sagt H2Saar-Geschäftsführerin Bettina Hübschen. Geplant sind daher Bürgerdialoge, Informationsangebote und gemeinsame Plattformen, um den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu intensivieren.

Wirtschaftsminister Jürgen Barke (SPD) betont die strategische Bedeutung des Ansatzes: „Wasserstoff ist der Schlüssel für Versorgungssicherheit, Preisstabilität und Klimaschutz. Entscheidend ist, dass wir den Hochlauf grenzüberschreitend organisieren.“ Ein erstes Treffen aller Projektpartner fand bereits Anfang März statt und markierte den offiziellen Start der Zusammenarbeit.





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