FNN-Kongress 2019Sicher kommunizieren mit Funktechnik
Die neue Energiewelt stellt hohe Anforderungen an eine krisenfeste Kommunikation, die unabhängig von öffentlichen Infrastrukturen funktioniert. Der Beirat der Bundesnetzagentur (BNetzA) hat sich jüngst für den Einsatz der 450-Megahertz-Funktechnik (450-MhZ-Funktechnik) in der Energiewirtschaft ausgesprochen (wir berichteten). „Für eine sichere Steuerung wird eine digitale Vernetzung von Millionen Stromerzeugern und -verbrauchern benötigt. Die Nutzung einer sicheren Kommunikationsplattform ist damit eine zentrale Voraussetzung für eine langfristig sichere Energieversorgung“, sagt Joachim Pfeiffer, Vorsitzender des BNetzA-Beirats. Der FNN-Kongress Netze 2019 (4. und 5. Dezember, Nürnberg) soll den Teilnehmern die Gelegenheit bieten, sich mit Experten zu diesem Thema auszutauschen. Die Positionierung des Beirats sei ein wichtiges Signal für die Branche, meldet Veranstalter EW Medien und Kongresse. Die 450-MHz-Technologie ermögliche eine flächendeckende Funkversorgung in ländlichen Räumen und aufgrund der guten Gebäudedurchdringung eine bessere Anbindung von Sensoren und Steuerungselementen. Ende 2020 werde die BNetzA das Frequenzspektrum neu ordnen und die Nutzungsberechtigung vergeben. Das Forum Netztechnik / Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) fordere bereits seit Längerem ein 450-MHz-Funknetz zur Sicherstellung der mobilen Sprachkommunikation in Störungs- und Krisenfällen unabhängig von öffentlichen Infrastrukturen. Jürgen Tusch, Leiter Telekommunikation beim Energieversorger innogy, wird dazu auf dem Kongress sprechen. innogy betreibt bereits ein Pilotprojekt zum Aufbau eines Funknetzes auf der 450-MHz-Frequenz.
Mitnetz Strom: Anschluss von Rechenzentrum
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Berlin: Umspannwerke ohne Treibhausgas
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Wiesbaden: Umspannwerk für die City
[16.07.2026] Die Stadtwerke Wiesbaden Netz haben mit dem Bau eines neuen Umspannwerks begonnen. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben 39 Millionen Euro in das Projekt, das Anfang 2031 in Betrieb gehen soll. mehr...
TenneT: Ostbayernring vollständig in Betrieb
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Stadtwerke Düsseldorf / EnBW: Kooperation für intelligente Stromnetze
[22.06.2026] Die Stadtwerke Düsseldorf und EnBW Utility Services bauen ihre Zusammenarbeit bei intelligenten Messsystemen aus. Künftig umfasst die Partnerschaft auch das sogenannte CLS-Management zur Steuerung dezentraler Energieanlagen. mehr...
BDEW: Schnellere Genehmigungen für den Netzausbau
[19.06.2026] Der BDEW hat Vorschläge zur Beschleunigung des Stromnetzausbaus vorgelegt. Nach Angaben des Verbands könnten Änderungen im Energiewirtschaftsgesetz und im Infrastruktur-Zukunftsgesetz dazu beitragen, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu verkürzen. Im Fokus stehen Vereinfachungen bei der Modernisierung bestehender Netze und bei Genehmigungsprozessen. mehr...
bne: Studie verweist auf Rekordrenditen bei VNB
[18.06.2026] Eine Analyse des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft zeigt Rekordrenditen bei Deutschlands größten Verteilnetzbetreibern. Gleichzeitig verschärfen sich die Probleme beim Netzausbau und bei neuen Netzanschlüssen für die Energiewende. mehr...
TransnetBW/EWE Netz: Energiewende-App bald in Niedersachsen verfügbar
[18.06.2026] Die Energiewende-App StromGedacht wird künftig auch im Netzgebiet von EWE Netz in Niedersachsen verfügbar sein. Die Kooperation mit TransnetBW erweitert das Konzept netzdienlichen Verbrauchs erstmals auf ein großes Verteilnetz und soll Verbraucher stärker in die Netzstabilisierung einbinden. mehr...
Mitnetz Strom: Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Planung
[16.06.2026] Mitnetz Strom setzt beim Bau einer neuen Hochspannungsleitung auf einen frühen und intensiven Dialog mit den Bürgern. Der Netzbetreiber will Konflikte vermeiden, die Feinplanung verbessern und Akzeptanz für den Ausbau der Energieinfrastruktur schaffen. mehr...
Netzanschluss: Software beschleunigt Berechnungen
[12.06.2026] Das Kölner Unternehmen envelio hat nach eigenen Angaben eine neue Technologie für die Berechnung von Stromnetzen entwickelt. Die Lösung soll Netzsimulationen erheblich beschleunigen und damit Netzanschlüsse schneller ermöglichen. mehr...
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[05.06.2026] KIT-Forschende haben mit SHAPformer eine Methode entwickelt, die KI-gestützte Vorhersagen für Energiesysteme nachvollziehbar macht. Die Lösung soll Transparenz bei kritischen Anwendungen wie Stromnetzsteuerung, Lastprognosen und Strompreisvorhersagen erhöhen und regulatorische Anforderungen erfüllen. mehr...
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[06.05.2026] Smight, Thüga SmartService und Robotron haben eine vollständige Steuerkette nach §14a EnWG erstmals im Realbetrieb durchgängig umgesetzt. Damit steht Verteilnetzbetreibern eine standardkonforme End-to-End-Architektur zur Verfügung, die Netzengpässe automatisiert erkennt, marktseitig verarbeitet und steuernd auf Verbrauchseinrichtungen zugreift. mehr...
Pilotprojekt: Wärmepumpen entlasten Stromnetz
[27.04.2026] Wärmepumpen können als flexible Verbraucher aktiv zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen. Ein Pilotprojekt von Viessmann Climate Solutions mit Übertragungsnetzbetreibern zeigt erstmals unter Realbedingungen, wie sich Haushaltsgeräte ins Engpassmanagement integrieren lassen. mehr...













