Mobile-Workplace-ServicesTrend zum mobilen Arbeiten
Das Unternehmen items bietet Management von mobilen Anwendungen, Daten und Endgeräten aus einer Hand.
(Bildquelle: Viktor Mildenberger / pixelio.de)
Mobiles Arbeiten mit Notebooks, Tablets und Smartphones wird auch für Unternehmen der Energiewirtschaft immer wichtiger. Die Firma items, IT-Dienstleister für zahlreiche kommunale Versorgungsunternehmen, hat sich auf diese Entwicklung eingestellt und realisiert für ihre Kunden maßgeschneiderte Mobility-Konzepte. Mit Citrix XenDesktop und Citrix XenMobile ist items in der Lage, mobile Endgeräte, Applikationen und Daten zentral und sicher zu verwalten.
items-Systemberater Alexander Sommer erklärt: „Gerade im Bereich Mobility ist das Kundeninteresse in den vergangenen Monaten erheblich gestiegen. In den Stadtwerken gibt es mittlerweile ganz unterschiedliche Benutzergruppen, die auch außerhalb des Büros Zugang zu ihren Anwendungen und Daten benötigen. Dazu gehören Führungskräfte, technische Spezialisten und Vertriebsmitarbeiter mit mobilen Endgeräten sowie eine wachsende Anzahl von Mitarbeitern mit Home-Office-Arbeitsplätzen. All diese Benutzer müssen heute möglichst sicher und flexibel an die IT-Infrastruktur angebunden werden.“
Komplexe Systemlandschaften
items setzt sich daher schon seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema Mobile Workplace auseinander und entwickelt derzeit für mehrere Kunden individuelle Lösungskonzepte. „Aus technischer Sicht wird durch den Mobility-Trend zunächst einmal alles sehr viel komplexer“, sagt Christian Brune, der sich als Berater bei items vor allem um Mobile Computing kümmert. „Während die Systemlandschaften unserer Kunden noch vor wenigen Jahren relativ homogen und gut kontrollierbar waren, erleben wir jetzt ein Auseinanderdriften der Umgebungen: Wir müssen uns mit einer Vielfalt von Endgeräten, unterschiedlichsten Zugriffsszenarien sowie ganz neuen Anwendungstypen wie Cloud-Anwendungen und mobilen Applikationen befassen.“
Getrieben werden die Veränderungen bei den Kunden von items dabei oft von Anwenderseite: Mitarbeiter möchten eigene Smartphones und Tablets auch für berufliche Anwendungen nutzen, sie setzen mobile Apps für Business-Aufgaben ein oder nutzen Cloud-Dienste wie Dropbox für den Austausch von Firmendokumenten. „Aus IT-Sicht ist die erste Reaktion oft, zunächst einmal Nein zu sagen“, so Alexander Sommer. „Wir empfehlen unseren Kunden jedoch, die Bedürfnisse der Anwender ernst zu nehmen und mobile Lösungen anzubieten, die businesskonform sind. Aus unserer Sicht funktioniert das nur mit einer ganzheitlichen Herangehensweise.“
Die Berater von items versuchen, mobile Arbeitsplatzlösungen zu entwickeln, die Sicherheit und Flexibilität in Einklang bringen – und sowohl die Anforderungen der Anwender als auch die Vorgaben des Datenschutzes erfüllen. Schlüsseltechnologien sind dabei die Desktop-Virtualisierungslösung Citrix XenDesktop und zukünftig die Enterprise Mobility Plattform Citrix XenMobile.
Bei der zentralen Bereitstellung von Windows-Anwendungen und Desktops setzt der IT-Dienstleister schon seit einiger Zeit auf Citrix-Technologie. Mit Citrix XenDesktop kann das Unternehmen komplette Benutzer-Desktops oder einzelne Business-Anwendungen für beliebige Endgeräte zugänglich machen – auch für Tablets und Smartphones. Auf dem Mobilgerät muss dazu lediglich der Citrix Receiver installiert werden, der kostenlos in den App Stores von Apple, Google und Microsoft zur Verfügung steht. Die Anwender greifen über verschlüsselte Internet-Verbindungen auf die Desktops und Windows-Applikationen zu, die auf Citrix-Servern bei items ausgeführt werden. Daten und Anwendungen verlassen bei diesem Ansatz das geschützte Rechenzentrum von items im Münsterland nicht.
„Neben eigenen Windows-Anwendungen werden künftig viele unserer Kunden aber auch native mobile Apps, Cloud-Anwendungen und Software-as-a-Service-Applikationen von externen Anbietern für ihre Aufgaben einsetzen“, sagt Alexander Sommer. „Um auch diese Anwendungen effizient und sicher verwalten zu können, evaluieren wir derzeit den Einsatz von Citrix XenMobile.
Die Lösung bündelt die Funktionen, die für ein durchgängiges Management mobiler Anwendungen, Daten und Endgeräte benötigt werden.“
So kann beispielsweise mit dem App Controller von XenMobile der Zugang zu Mobil-, Cloud- und Software-as-a-Service-Anwendungen (SaaS) zentral gesteuert werden. Die IT behält dabei jederzeit die Kontrolle über die Zugriffsrechte auf Basis von Unternehmensrichtlinien, Gruppenzugehörigkeiten und dem jeweiligen Zugangsszenario. Konnektoren sorgen dafür, dass externe Dienste – wie etwa Public Cloud Services – genauso sicher eingebunden werden wie interne Anwendungen.
Private und berufliche Apps
„Eine wichtige Anforderung unserer Kunden ist die sichere Trennung von privaten und beruflichen Apps auf Mobilgeräten“, erklärt Berater Christian Brune. „Auch dies können wir mit XenMobile umsetzen: Die MDX-Technologie ermöglicht es, Business-Apps auf Basis von iOS oder Android in geschützten Containern auf dem Endgerät auszuführen und bestimmte Sicherheitsrichtlinien automatisch anzuwenden.“
Unter anderem lässt sich mit der MDX-Technologie sicherstellen, dass jede Business-App über einen eigenen VPN-Tunnel – ein so genanntes Micro-VPN – auf interne IT-Systeme zugreift. Dadurch erhält nicht das gesamte Endgerät, sondern nur die jeweilige App Zugang zum Unternehmensnetzwerk. Administratoren können zudem festlegen, dass Geschäftsaufgaben nur mit abgesicherten Business-Apps erledigt werden dürfen. Wenn Anwender beispielsweise mit ihrem privaten Smartphone geschäftliche E-Mails verschicken wollen, müssen sie dafür den vorgesehenen geschützten E-Mail-Client verwenden. Die Nutzung der Business-Apps lässt sich mit der MDX-Technologie exakt kontrollieren. Wenn es aus Sicherheitsgründen erforderlich ist, können Administratoren sogar bestimmte Gerätefunktionen deaktivieren – wie zum Beispiel AirPrint, Bluetooth, Kamera oder Mikrofon. Zusammen mit weiteren Funktionen wie Datenverschlüsselung und regelmäßiger Re-Authentifizierung des Benutzers bietet die Citrix-Technologie damit umfassenden Schutz gegen das unerwünschte Abfließen von Daten. Beim Verlust des Mobilgeräts oder beim Ausscheiden des Mitarbeiters aus dem Unternehmen kann der Inhalt des verschlüsselten App-Containers aus der Ferne gelöscht werden. „Damit sind wir künftig auch in der Lage, Bring-Your-Own-Device-Programme zu unterstützen“, so Alexander Sommer.
http://www.itemsnet.de
Energiemanagement: Cyber-Sicherheit beginnt im Haus
[04.06.2026] PV-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Wallbox kommunizieren über digitale Schnittstellen miteinander und mit der Außenwelt. Heim-Energiemanagementsysteme fungieren dabei als zentrale Schaltstelle. Doch mit der Vernetzung steigt auch die Angriffsfläche. mehr...
Berlin: Neues Konzept soll KRITIS schützen
[27.05.2026] Berlin verschärft den Schutz Kritischer Energieinfrastrukturen mit einem neuen TOP-Konzept aus technischen, organisatorischen und physischen Maßnahmen. Anlass sind Brandanschläge auf die Stromversorgung, die zuletzt ganze Stadtteile beeinträchtigten und nun umfangreiche Investitionen sowie neue Sicherheitsstandards auslösen. mehr...
IBM/Natuvion: Cloud-Umstieg beschleunigen
[26.05.2026] Das zentrale SAP-ERP-System (SAP ECC) wird ab 2027 nicht mehr gewartet. Um Energieversorgern den Umstieg auf die Cloud-Plattform SAP S/4HANA Utilities zu erleichtern, haben IBM und Natuvion deshalb eine Zusammenarbeit vereinbart. mehr...
Stadtwerke Hilden: Neues CRM-System eingeführt
[21.05.2026] Die Suche nach einer neuen Ticketing-Lösung führte bei den Stadtwerken Hilden zur Einführung eines umfassenden CRM-Systems. mehr...
Elvaco: ISO-Zertifizierung erhalten
[20.05.2026] Elvaco hat die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 erhalten und stärkt damit sein Informationssicherheits-Management für Gebäude- und Energiedaten. Die Zertifizierung reagiert auf strengere EU-Vorgaben und wachsende Anforderungen an sichere Datenketten in vernetzten Metering- und Smart-Building-Systemen. mehr...
50Hertz: Netzsoftware als Open Source veröffentlicht
[18.05.2026] Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz stellt die Software ToOp zur Bewältigung von Netzengpässen als Open-Source-Projekt bereit. Nach Angaben des Unternehmens soll das Tool Netzbetreiber in Europa bei der Steuerung von Stromflüssen unterstützen. mehr...
Cyber-Sicherheit: Den Ernstfall trainieren
[18.05.2026] Ein Übungskonzept soll die Sicherheit Kritischer Infrastrukturen erhöhen. Das Konzept für KRITIS-Betreiber wurde Fraunhofer IOSB-AST mit dem Future Energy Lab der Deutschen Energie-Agentur entwickelt. mehr...
WEMAG: Drohnen überwachen Stromnetze
[13.05.2026] Der Einsatz von Drohnen in der Energiebranche nimmt zu. Auch der Stromnetzbetreiber WEMAG Netz setzt auf die Flugsysteme, um Stromleitungen schneller zu kontrollieren und Schäden frühzeitig zu erkennen. mehr...
ASEW: Plattform für IoT-Angebote
[29.04.2026] Eine Informationsplattform für Anwendungen des Internet of Things soll kommunale Unternehmen, Betriebe und öffentliche Einrichtungen über bestehende Angebote informieren. Das Projekt mehrerer Stadtwerke wird von der ASEW koordiniert. mehr...
Siemens: Security-Dienst für Energie und Infrastruktur
[23.04.2026] Siemens Smart Infrastructure hat einen neuen Sicherheitsdienst für Energieversorger, Industrieunternehmen sowie Betreiber Kritischer Infrastrukturen vorgestellt. Die Lösung soll Cyber-Angriffe schneller erkennen und den Betrieb digitalisierter Anlagen absichern. Der erste Kunde in Deutschland sind die Hertener Stadtwerke. mehr...
Interview: Ende-zu-Ende gut, alles gut
[23.04.2026] Anstatt eine Vielzahl an Einzeltools anzubieten, versteht sich die Lösungsplattform GY der Wilken Software Group als eine Art integriertes Betriebssystem. Im Interview mit stadt+werk erläutert Tobias Mann, Chief Customer Officer (CCO) der Wilken Software Group, wie GY Prozesse in der Energiewirtschaft zukunftsfähig organisiert. mehr...
Frankfurt (Oder): Stadtwerke setzen auf Echtzeit-Steuerung
[15.04.2026] Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) treiben die digitale Optimierung ihrer Energieanlagen voran. In Zusammenarbeit mit Data Cybernetics soll eine Software den Betrieb flexibler und wirtschaftlicher gestalten. Das Ziel ist eine automatisierte Steuerung in Echtzeit. mehr...
Thüga: KI-Rahmenvertrag mit der Telekom
[15.04.2026] Das Stadtwerke-Netzwerk Thüga setzt auf KI-Anwendungen der Deutschen Telekom. Die Systeme sollen kommunale Energie- und Wasserdienstleister bei Standardaufgaben unterstützen. Nach Angaben der Unternehmen erfolgt die Datenverarbeitung ausschließlich im europäischen Rechtsraum. mehr...
Smight: Stromversorgung Greding führt Echtzeit-Monitoring ein
[08.04.2026] Die Stromversorgung Greding führt Echtzeit-Monitoring in ihren Ortsnetzstationen ein und digitalisiert damit ihr Verteilnetz. Der Schritt soll den Netzbetrieb angesichts wachsender Einspeisung und Lasten präziser steuern und gezieltere Investitionen ermöglichen. mehr...
rku․it: Fünf Energieversorger steigen auf Plattform um
[31.03.2026] Das Unternehmen rku․it bringt fünf Energieversorger gleichzeitig auf seine Plattform NextGen in den Produktivbetrieb. Der koordinierte Parallel-Go-live zeigt, wie skalierbar integrierte Cloud-Lösungen in der Energiewirtschaft heute umgesetzt werden können. mehr...















