NRWWasserstoff-Förderung gefordert
Das aktuelle Diskussionspapier „Wasserstoff als Schlüssel zur erfolgreichen Energiewende“ das Industrieakteure unter Führung der Arbeitsgemeinschaft Wasserstoff von IN4climate.NRW gemeinsam mit Wissenschaftlern veröffentlichen, zeigt die essenzielle Funktion des Energieträgers, skizziert die Herausforderungen für den infrastrukturellen Aufbau und richtet sich mit klaren Handlungsempfehlungen an die Politik. CO2-frei erzeugter Wasserstoff soll demnach eine tragende Säule der Energiewende werden. Zudem könne er sowohl in der Industrie als auch im Verkehrs- und Mobilitätssektor fossile Energieträger ersetzen. Deshalb, so das Papier, sei künftig mit einem hohen Wasserstoffbedarf zu rechnen. Dieser könne aktuellen Szenarien zufolge bei über 600 Terrawattstunden pro Jahr liegen.
„Nordrhein-Westfalen ist durch seine zentrale Lage in Europa und dank seiner Potenziale in Industrie und Forschung die ideale Modellregion und Ausgangspunkt in Deutschland und Europa für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft“, erläutert Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts und Leiter der Arbeitsgruppe Wasserstoff bei IN4climate.NRW. Acht Industrieunternehmen (AirLiquide, Amprion, BP, Covestro, Open Grid Europe, RWE, Shell und thyssenkrupp) und vier Forschungsinstitute (Wuppertal Institut, Fraunhofer UMSICHT, BFI sowie das IW Köln) haben das Papier gemeinsam erarbeitet. „Wir brauchen nun die notwendigen regulatorischen Voraussetzungen und positive wirtschaftliche Anreize, um klimaneutral erzeugten Wasserstoff für die gesamte Industrie zugänglich zu machen“, sagt Klaus Kesseler, Leiter Klimaschutz, CO2, Genehmigungen bei thyssenkrupp Steel. Aus Sicht der Beteiligten sei die Gestaltung einer leistungsfähigen Transportinfrastruktur von entscheidender Bedeutung. Derzeit ist klimaneutral erzeugter Wasserstoff nicht wettbewerbsfähig. Die Wasserstoffstrategie müsse das ändern.
Düsseldorf: Energie-Kommune dank Wärme- und Verkehrswende
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Mannheim: Phosphorrecyclinganlage in Betrieb gegangen
[16.02.2026] MVV Energie hat in Mannheim eine Phosphorrecyclinganlage in ihre bestehende Abfallverbrennung integriert. Damit gewinnt das Unternehmen aus Klärschlamm bis zu 90 Prozent des enthaltenen Phosphors zurück und stärkt die regionale Kreislaufwirtschaft in Baden-Württemberg. mehr...
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[13.02.2026] Niedersachsen fördert den Bau einer modularen Thermolyseanlage des Unternehmens Waste2Value im Landkreis Nienburg mit 6,05 Millionen Euro. Die Anlage soll schwer recycelbare Kunststoffe chemisch verwerten, 27 Arbeitsplätze schaffen und den Strukturwandel in der Region vorantreiben. mehr...
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[11.02.2026] In Hessen hat die Bewerbungsphase für den Staatspreis Energie 2026 begonnen. Bis Ende April können Projekte eingereicht werden, die zu einer sicheren, klimafreundlichen und bezahlbaren Energieversorgung beitragen. mehr...
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