Nordrhein-WestfalenKlimaschutz ist Programm
„Nordrhein-Westfalen hat seine Hausaufgaben beim Klimaschutz gemacht“, sagte Umweltminister Johannes Remmel angesichts einer ersten Bilanz zum Klimaschutz-Start-Programm des Landes. Rund ein Jahr nach dessen Ankündigung seien alle Einzelmaßnahmen angestoßen oder bereits vollständig umgesetzt worden. Die Landesregierung habe damit einen wichtigen Baustein für eine neue Klimaschutz- und Energiepolitik gelegt, deren weitere Säulen das geplante Klimaschutzgesetz und der Klimaschutzplan seien. Wie aus der Pressemitteilung des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums weiter hervorgeht, beinhaltet das Klimaschutz-Start-Programm insgesamt 22 Einzelmaßnahmen in zehn Themenfeldern und hat ein Volumen von mehreren hundert Millionen Euro an Fördergeldern und Krediten. Davon stünden 200 Millionen Euro jährlich für die energetische Gebäudesanierung zur Verfügung, mit 250 Millionen Euro werde das Impuls-Programm Kraft-Wärme-Kopplung finanziert. Ziel ist es, den KWK-Anteil an der Stromerzeugung in NRW bis zum Jahr 2020 auf mindestens 25 Prozent zu steigern. Umweltminister Johannes Remmel: „Nordrhein-Westfalen zeigt, dass ambitionierter Klimaschutz und internationale Wettbewerbsfähigkeiten keine Gegensätze sind, sondern zusammengehören. Gerade jetzt, wo sich die Bundesregierung von einem eigenen Bundesklimaschutzgesetz verabschiedet hat, ist es umso notwendiger, dass die Länder vorangehen.“
Weitere Informationen zu den Einzelmaßnahmen
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