Sonntag, 26. April 2026

Gelsenkirchen/HertenEin Bündnis für das Klima

[25.03.2014] Aus dem ehemaligen Förderverein Solarstadt Gelsenkirchen wird das Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten. Die interkommunale Zusammenarbeit soll die Klimaschutzaktivitäten beider Städte voranbringen und die Bürger umfassender über die Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort informieren.

Im Jahr 2004 haben die beiden Städte Gelsenkirchen und Herten den Förderverein Solarstadt Gelsenkirchen ins Leben gerufen. Nun erhielt der Verein einen neuen Namen. Im Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten sollen die Aktivitäten zum Klimaschutz mit den Partnern aus Unternehmen und Wissenschaft weiterhin gebündelt und umgesetzt werden. „Derzeit laufen die Vorbereitungen für die nächste Mitgliederversammlung auf Hochtouren“, sagt Heinz-Peter Schmitz-Borchert, Vorsitzender des Klimabündnisses Gelsenkirchen-Herten. „Anfang April werden wir mindestens drei neue Mitgliedsunternehmen aus Herten und Gelsenkirchen aufnehmen und über neue Projekte beraten.“ Ein wichtiger Teil der Vereinsaktivitäten wird laut der Stadt Herten in der Bündelung von Informationen für die Bürger bestehen. So wurden im vergangenen Jahr unter anderem bereits die Kraft-Wärme-Kopplung-Infotage gemeinsam organisiert. Für die bundesweite Woche der Sonne, die vom 9. bis 18. Mai 2014 stattfinden soll, werde es ebenfalls ein breites Spektrum an Veranstaltungen und Besichtigungen in Gelsenkirchen und Herten geben. Für die Allee des Wandels, einen derzeit in Bau befindlichen Radweg, erprobt der Verein zudem eine neue Art der Informationsvermittlung. „Bei Eröffnung der Trasse im September 2014 sollen die Besucher die vielfältigen neuen Formen der Energieerzeugung, -speicherung und -nutzung, die links und rechts der Trasse liegen, auch per Smartphone-App näher erkunden können“, sagt Babette Nieder, Mitglied des Vorstands des Klimabündnisses Gelsenkirchen-Herten. Wie viel Strom erzeugen die Windräder auf der Halde Scholven? Wie wird Strom in Wasserstoff auf Ewald gespeichert? Das sind einige Fragen, die bei einer Tour auf der Allee des Wandels künftig beantwortet werden sollen.





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