Dienstag, 17. März 2026

Stadtwerke StuttgartÖkostrom aus Hessen

[28.07.2014] Im hessischen Bad Hersfeld haben die Stadtwerke Stuttgart erneut einen Windpark erworben. Sechs Anlagen sollen ab Dezember jährlich 43.000 Megawattstunden Strom liefern. Die Stadtwerke suchen weiterhin windkräftige Standorte.

Erneut haben die Stadtwerke Stuttgart einen Windpark erworben. Wie der Energieversorger meldet, haben jetzt die Geschäftsführer Michael Maxelon und Martin Rau den Kaufvertrag für die Anlage im hessischen Bad Hersfeld unterzeichnet. Bis 2014 entstehen auf der Gemarkung der Kreisstadt sechs Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 15 Megawatt. Insgesamt investieren die Stadtwerke rund 28 Millionen Euro für den Park. „Wir setzen unseren Entwicklungspfad konsequent fort und treiben den Ausbau der erneuerbaren Energien voran“, sagt Michael Maxelon. Derzeit betreiben die Stadtwerke laut eigenen Angaben 14 Windenergieanlagen in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Nach Inbetriebnahme der Anlagen in Bad Hersfeld kann das Unternehmen rechnerisch mehr als 35.000 Haushalte mit Strom aus Windenergie versorgen. „Wir sind zuversichtlich, dass der Windpark im Dezember 2014 den ersten Strom erzeugen und ins Netz einspeisen kann“, sagt Martin Rau. Die Bauarbeiten haben laut dem Geschäftsführer bereits begonnen. „Zurzeit werden Zufahrtswege angelegt und die ersten Fundamente für die Windenergieanlagen vorbereitet. Damit liegen die Arbeiten voll im Zeitplan.“ Wie zuvor beim Windpark im bayerischen Schwanfeld (18852+wir berichteten) arbeiten die Stadtwerke auch in Bad Hersfeld mit dem Projektentwickler ABO Wind zusammen. Das Unternehmen sei für Planung, Bau sowie technische und kaufmännische Betriebsführung des Windparks verantwortlich. Die Wartung der Rotoren wird Anlagenhersteller General Electric übernehmen. Die Stadtwerke Stuttgart erwarten in Bad Hersfeld pro Jahr eine Stromproduktion von 43.000 Megawattstunden. Auch weiterhin sei der Energieversorger auf der Suche nach Flächen zur Windkraftnutzung. Der Fokus liege auf Standorten in Baden-Württemberg. Dabei wollen die Stadtwerke gemeinsam mit den Grundstückseigentümern geeignete Flächen identifizieren und deren Potenziale hinsichtlich der Windhöffigkeit überprüfen.





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