StudieWindkraft beflügelt Wirtschaft

Laut einer aktuellen Studie sorgt die Onshore-Windkraft für deutliche Wachstumsimpulse.
(Bildquelle: eno energy)
„Die Windenergie spielt eine entscheidende Rolle bei der Energiewende und ist ein Jobmotor der niedersächsischen Wirtschaft“, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) anlässlich der Präsentation einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens DIW ECON zur ökonomischen Bedeutung der Windenergiebranche. Die Branche löste in Niedersachsen und Bremen im Jahr 2012 einen Bruttowertschöpfungseffekt von insgesamt rund 3,4 Millionen Euro aus. Dabei belaufen sich die investiven Effekte auf rund 2,2 Milliarden Euro, weitere 1,2 Milliarden Euro kamen durch den Betrieb der vorhandenen Anlagen hinzu, heißt es in der Studie. Rund 22.000 Arbeitsplätze würden in beiden Bundesländern direkt oder indirekt an der Onshore-Industrie hängen. Damit habe die Windenergienutzung an Land in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für Niedersachsen zur Erdöl- und Erdgasindustrie aufgeschlossen. „Niedersachsen ist und bleibt das Windenergieland Nummer eins“, kommentierte Lies. „Hier wird nicht nur am meisten Windenergie produziert, hier arbeiten auch die meisten Menschen in der Branche im Vergleich zu den anderen Bundesländern.“ Allein von 2012 bis 2013 sei die Zahl der Beschäftigten um 16 Prozent gewachsen. Deutlich verringert habe sich dagegen der Anlagenneubau in Niedersachsen. Lies forderte daher mehr Flächen für die Windenergie bereitzustellen und stärker in Repowering von Anlagen zu investieren. Auch hinsichtlich der Probleme auf dem Feld der zivilen Luftsicherung müsse es Fortschritte geben.
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