Montag, 26. Oktober 2026

AmprionInvestitionen in den Netzausbau

[29.06.2015] Amprion sieht 2015 als entscheidendes Jahr für die Energiewende in Deutschland. Der Übertragungsnetzbetreiber will deshalb im laufenden Geschäftsjahr rund 500 Millionen Euro in den Netzausbau investieren.

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion plant, im laufenden Geschäftsjahr die Rekordsumme von knapp 500 Millionen Euro in die Erweiterung und Erneuerung seines Netzes zu investieren. Im vergangenen Jahr betrugen die Investitionen laut Unternehmensangaben 413 Millionen Euro. Der kaufmännische Geschäftsführer Hans-Jürgen Brick: „2015 wird ein entscheidendes Jahr für den Erfolg der Energiewende. Wenn der Netzausbau jetzt nicht Fahrt aufnimmt, dann kommt die Energiewende zum Erliegen.“
Von 2009 bis Ende 2014 hat Amprion 180 Kilometer seines Netzes aus- und neugebaut und 1,9 Milliarden Euro investiert. Für das Jahr 2015 rechnet das Unternehmen damit, dass 200 Streckenkilometer in den Bau gehen können, wenn die notwendigen Genehmigungen erteilt sind. „Wir haben einen gesellschaftlichen Konsens zur Energiewende“, sagt Klaus Kleinekorte, technischer Geschäftsführer bei Amprion. „Einen solchen Konsens brauchen wir auch zum Netzausbau. Deshalb setzen wir auf Dialog und Transparenz.“ Die Basis des Netzausbaus bilden insgesamt 150 Anlagen- und 130 Leitungsbauvorhaben. Laut Amprion wurden im vergangenen Jahr gute Fortschritte gemacht. Im Fokus stand der Bau des ersten Wechselstrom-Erdkabel-Abschnitts auf der Höchstspannungsebene in Raesfeld. Ein weiteres Projekt ist Ultranet – die neue Gleichstromverbindung zwischen dem Rheinland und Baden-Württemberg. Nach einer ausführlichen Informationsphase hat die Bundesfachplanung begonnen. Insgesamt sollen sich die Investitionen in den Netzausbau bei Amprion von 2015 bis 2024 auf 5,4 Milliarden Euro summieren.



Stichwörter: Netze | Smart Grid, Amprion,


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