IserlohnÜberall Heimatstrom tanken

Der erste von insgesamt 17 Ladepunkten für E-Autos in Iserlohn wird gefeiert.
v.l.: Reiner Timmreck, Stadtwerke-Geschäftsführer; Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens; Mike Janke, städtischer Ressortleiter; Dr. Niklas Schirmer, ubitricity-Projekt-Manager; Ulrike Badziura, städtische Klimaschutzbeauftragte
(Bildquelle: Stadtwerke Iserlohn)

Der erste von insgesamt 17 Ladepunkten für E-Autos in Iserlohn wird gefeiert.
v.l.: Reiner Timmreck, Stadtwerke-Geschäftsführer; Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens; Mike Janke, städtischer Ressortleiter; Dr. Niklas Schirmer, ubitricity-Projekt-Manager; Ulrike Badziura, städtische Klimaschutzbeauftragte
(Bildquelle: Stadtwerke Iserlohn)
Die Stadt Iserlohn in Nordrhein-Westfalen soll Modellkommune für Elektromobilität werden. Dazu kooperieren die Stadtwerke mit dem Start-up-Unternehmen ubricity. Wie die Stadtwerke mitteilen, sollen die Fahrer von Elektrofahrzeugen schon bald an 17 verschiedenen Ladesäulen innerhalb der Stadt Strom aus ihrer Heimat tanken können. Während die Kommune die Infrastruktur und die Stadtwerke den Sauerlandstrom bereitstellen, bringt ubricity das Ladekonzept in das Projekt ein. Kernstück des Systems ist ein intelligentes Ladekabel, das so genannte SmartCable. In dieses haben die Berliner laut der Meldung alle Technologie und Intelligenz zur Freischaltung, Messung, Datenübertragung und unkomplizierten Abrechnung verlegt. Die Autofahrer müssen lediglich ihr eigenes SmartCable mit ihrem Stromvertrag mitführen. Die Ladepunkte selbst konnten deshalb auf einfache schaltbare Systemsteckdosen reduziert werden, der laufende Betrieb soll nahezu kostenlos sein. Das Projekt ist bereits im März 2015 gestartet, nun konnte der erste Ladepunkt in Betrieb genommen werden. Stadtwerke-Geschäftsführer Reiner Timmreck: „Bei ubitricity hat uns von Anfang an die Möglichkeit fasziniert, den Strom von Iserlohn aus überall hin mitzunehmen.“ ubricity-Mitgründer und Geschäftsführer Frank Pawlitschek ergänzt: „Die Technologie bietet perspektivisch über das SmartCable sogar die Möglichkeit, regenerativ erzeugten Strom, zum Beispiel von der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach, an anderen Orten zu laden – beispielsweise bei der Arbeit oder auf Reisen in andere Städte.“
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