Dienstag, 9. Juni 2026

Siemens / RWEKooperation bei virtuellem Kraftwerk

[17.11.2015] Ein neues IT-System soll den Zusammenschluss dezentraler Energiesysteme massenmarkttauglich und multimandantenfähig machen.

Die Unternehmen Siemens und RWE bauen im Rahmen des Projekts SMARTPOOL gemeinsam ein virtuelles Kraftwerk auf. Die nächste Generation eines IT-Systems für die Anbindung einer Vielzahl dezentraler Energiesysteme ist das Herzstück des Gemeinschaftsprojekts, teilen die Unternehmen mit. So werde mit der Technik von Siemens bei RWE ein System aufgebaut, das Erzeuger, Verbraucher (Lasten) und Speicher zusammenschalte. Die Anbindung einer Vielzahl von Akteuren soll damit massenmarkttauglich und multimandantenfähig gemacht werden. Beide Partner wollen für die Nutzung dieser zukunftsfähigen technischen Plattform Stadtwerke und Netzbetreiber gewinnen. Diese könnten mit SMARTPOOL die Vermarktung ihrer häufig kleinen dezentral erzeugten Elektrizitätsmengen optimieren, heißt es in der Meldung. Ferner solle RWE SMARTPOOL künftig die Ausgestaltung zwischen Marktakteuren und dem Netz entsprechend dem Ampelkonzept des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) unterstützen. Grundlage des neuen IT-Systems ist das dezentrale Energie-Management-System DEMS von Siemens. Es basiert auf EnergyIP, einer hochskalierbaren Plattform für Smart-Grid-Applikationen von Siemens. Siemens stellt RWE das DEMS über eine Lizenz zur Verfügung. Thomas Zimmermann, CEO der Business Unit Digital Grid in der Siemens-Division Energy Management, sagt: „Mit diesem technologisch führenden System ist RWE für die Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Energiewelt bestens gerüstet.“



Stichwörter: Informationstechnik, RWE,


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