E.ONForschung zur Flugwindenergie in Irland
Der Energiekonzern E.ON will in die Entwicklung, den Bau und den Betrieb einer Demonstrationsfläche für Flugwindenergie im Bezirk Mayo in Irland investieren. Außerdem hat E.ON einen Kooperationsvertrag mit Ampyx Power aus den Niederlanden als Erstnutzer des entstehenden Teststandorts geschlossen. Ziel ist es laut E.ON, die Wirtschaftlichkeit fliegender Kraftwerke zu steigern. Zudem soll das Projekt eine Plattform für die Kooperation mit Forschungs- und Regierungseinrichtungen werden.
Anja-Isabel Dotzenrath, CEO von E.ON Climate & Renewables, erläutert: „Flugwindenergie kann einen Beitrag leisten, die Kosten für erneuerbare Energie deutlich zu senken. Wir möchten die Technologie nicht nur gegenüber herkömmlicher Windenergie wettbewerbsfähig machen, sondern auch mit Behörden und Gesetzgebern zusammenarbeiten, um diese Systeme auf den Markt zu bringen und sie letztendlich ausschreibungsfähig zu machen.“ Bei der Flugwindenergie wird laut E.ON Windenergie über einen festen Flügel oder ein festes Segel nutzbar gemacht. Damit sei sie mit dem Drachensteigen in Höhen von bis zu 450 Metern vergleichbar. Die neue Technologie habe das Potenzial, den gesamten globalen Markt für die Offshore-Windenergieerzeugung zu verändern, da Flugwindanlagen deutlich günstiger in Herstellung und Wartung seien als herkömmliche Windturbinen. Hinzu komme, dass sie in tiefen Gewässern vor Portugal, Japan und den USA leichter eingerichtet werden können. Natürlich lasse sich Flugwindenergie auch an Land nutzen. Mit der Investition in den Teststandort in Irland engagiert sich E.ON laut eigenen Angaben zum zweiten Mal auf dem Feld der Flugwindenergie. So habe sich der Energiekonzern bereits im Jahr 2016 am schottischen Start-up Kite Power Systems (KPS) beteiligt.
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