AugsburgAgenda für Mobilität vorgestellt

Stadt Augsburg stellt Agenda für Mobilität vor.
v.l.: Augsburgs Umweltreferent Reiner Erben; Bürgermeisterin Eva Weber; Baureferent Gerd Merkle; Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza
(Bildquelle: Ruth Plössel/Stadt Augsburg)
An einer zukunftsfähigen Mobilität wird in Augsburg bereits seit einigen Jahren gearbeitet, zum Beispiel mit dem Nah- und Gesamtverkehrsplan, dem E-Mobilitätskonzept, dem Luftreinhalteplan, dem Konzept zur Fahrradstadt sowie dem Masterplan nachhaltige und emissionsfreie Mobilität. Wie die bayerische Kommune mitteilt, bilden diese Prozesse die Grundlage der Agenda für Mobilität, welche die Stadtverwaltung jetzt verabschiedet hat.
Die Agenda umfasst nach Angaben der Stadt Augsburg die Themenfelder Bus/Bahn, Lieferverkehr, Auto, Fahrrad und Fußgänger. Geplant sei unter anderem die Einführung einer kostenlosen City-Zone durch die Stadtwerke: Ab voraussichtlich Mitte oder Ende des Jahres 2019 könne dann in der Innenstadt jeder kostenlos Straßenbahn und Bus fahren. Bei Bussen setzen die Stadtwerke auf ihre Bioerdgas-Flotte (wir berichteten).
Ziel sei es zudem, den Lieferverkehr zu optimieren und – wo möglich – auf E-Mobile und -Lastenräder umzustellen. Dazu soll auch die Lade-Infrastruktur ausgebaut werden. Um die Elektromobilität auszubauen, will die Stadt Augsburg darüber hinaus E- und Gas-Taxis fördern, für mehr E-Tankstellen und E-Parkplätze sorgen und das E-Carsharing ausbauen. Der Parkplatzsuch-Verkehr soll über eine App-gesteuerte Parkplatzsuche und ein Parkleitsystem reduziert werden, intelligente Lichtsignalanlagen sollen in Zukunft den Verkehr flüssiger gestalten.
„Die Augsburger Agenda für Mobilität ist ein langfristig angelegter Prozess in die Zukunft der Mobilität unserer Stadt“, erklärt Bürgermeisterin Eva Weber. „Die Mobilität von morgen soll unser Leben einfach und sicher machen, soll bequem, ökonomisch und nachhaltig sein und – intelligent vernetzt – für jeden funktionieren.“
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