Mittwoch, 25. März 2026

FriedbergKommunales Wissen europäisch teilen

[20.12.2018] Die hessische Kreisstadt Friedberg ist von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zur Energie-Kommune des Monats ernannt worden. Gemeinsam mit ihrer portugiesischen Partnerstadt Entroncamento beschäftigt sich Friedberg unter anderem mit dem Thema Elektromobilität.
Beim Treffen in Portugal sprachen die Vertreter der Partnerstädte Friedberg und Entroncamento über die Energiewende. Im Fokus stand das Thema Elektromobilität.

Beim Treffen in Portugal sprachen die Vertreter der Partnerstädte Friedberg und Entroncamento über die Energiewende. Im Fokus stand das Thema Elektromobilität.

(Bildquelle: AEE)

Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat das hessische Friedberg als Energie-Kommune des Monats ausgezeichnet. Die Friedberger haben die Energiewende in einen europäischen Kontext gesetzt, meldet die AEE. Denn die 28.000 Einwohner zählende Kreisstadt gehört mit der portugiesischen Partnerstadt Entroncamento zu den ersten, die für die „Energiewende PartnerStadt“ ausgewählt wurden. Das Projekt wurde gemeinsam von der AEE und der Humboldt-Viadrina Governance Platform (HVGP) mit Unterstützung des Auswärtigen Amts ins Leben gerufen. „Friedberg und viele andere deutsche Kommunen wollen sich im Rahmen ihrer europäischen Städtepartnerschaften zu erneuerbaren Energien vernetzen und so über den Tellerrand schauen“, sagt Nils Boenigk, kommissarischer Geschäftsführer der AEE. „Mit dem Projekt Energiewende PartnerStadt unterstützen wir sie dabei.“

Klimafreundlicher Stadtverkehr

Friedbergs Bürgermeister Dirk Antkowiak berichtet: „Das Thema Energie war von Beginn an das verbindende Element zwischen den zwei Städten. Sofort war klar, dass wir den gleichen Ansatz verfolgen wie unsere portugiesischen Freunde, nämlich Energie und Stadtverkehr auf saubere und klimafreundliche Beine zu stellen.“ So reisten Verantwortliche der Energie-Kommune Friedberg im Jahr 2017 nach Entroncamento, um über das Thema Elektromobilität zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand dabei die Ermittlung einer optimalen Infrastruktur für Ladestationen von Elektrofahrzeugen, die in Friedberg durch die Analyse eines Geo-Informationssystems ermittelt wurden, meldet die AEE. Die hessische Kreisstadt hat inzwischen 18 Ladesäulen installiert. In Zukunft sollen noch mindestens sechs weitere Ladestationen in der Kommune aufgebaut werden. Auch die ortsansässigen Unternehmen machen mit: 30 Ladesäulen werden vor Ort von einem großen Autounternehmen zum kostenlosen Laden der Elektrofahrzeuge bereitgestellt.





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