edna BundesverbandNeues Positionspapier zur Blockchain
Die Palette der Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie in der Energiewirtschaft reicht vom Energiehandel über Herkunftsnachweise, Mieter- und Quartiersstromlösungen bis hin zu Marktkommunikation und Regelenergie. Die Blockchain-Initiative Energie (BCI-E) im edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation geht davon aus, dass sich die Blockchain-Technologie in den kommenden Jahren in allen Wertschöpfungsstufen der Energiewirtschaft verbreiten wird. „Der aktuelle europäische und deutsche Ordnungsrahmen, von den Richtlinien über Gesetze und Verordnungen bis hin zu den Geschäftsprozessen, ist aber noch nicht voll kompatibel mit den Möglichkeiten, die sich durch den Blockchain-Einsatz ergeben“, stellt Rüdiger Winkler, edna-Geschäftsführer und Sprecher des BCI-E-Teams Recht & Regulierung fest. Es bedürfe daher auch in Deutschland eines Blockchain-freundlichen regulatorischen Umfelds, wie es das in einigen anderen Ländern bereits gebe.
In einem neuen Positionspapier hat die BCI-E daher rechtliche und regulatorische Hemmnisse identifiziert, die der breiten Einführung der Blockchain-Technologie bislang noch im Weg stehen. Daraus ergibt sich die Forderung, die betroffenen Marktregeln in enger Zusammenarbeit zwischen Verbänden, Verordnungsgebern und Energiemarktteilnehmern zu überprüfen und technologieneutral zu gestalten, um den Einsatz der Blockchain nicht zu bremsen. Eine besondere Herausforderung liegt laut der Initiative darin, Geschäftsprozesse so zu flexibilisieren, dass ein kleinteiliger und kurzfristiger Energiehandel möglich wird. Damit werde ein Beitrag zur Einbindung dezentraler fluktuierender Energieerzeuger und Speicher geleistet und die Flexibilität des Gesamtsystems erhöht.
Das BCI-E-Positionspapier steht online zum Download bereit.
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