Freitag, 10. Juli 2026

BS EnergyDigitalisierungsagentur gegründet

[26.04.2019] Eine Agentur für smarte Dienstleistungen hat der Braunschweiger Energieversorger BS Energy gegründet. Gemeinsam mit dem Stadtwerke-Verbund Thüga werden Projekte in den Bereichen Internet der Dinge, Glasfaser, Elektromobilität und LoRaWAN angegangen.
BS Energy gründet Kom-Dia-Agentur für smarte Dienstleistungen.

BS Energy gründet Kom-Dia-Agentur für smarte Dienstleistungen.

v.l.: Dr. Volker Lang, Vorstand BS Energy und Geschäftsführer Kom-Dia; Julien Mounier, Vorstandsvorsitzender BS Energy

(Bildquelle: BS Energy/ Florian Kleinschmidt.)

Seine Kompetenzen im Bereich Smart City bündelt der Braunschweiger Energieversorger BS Energy in einem eigenen Unternehmen namens Kom-Dia. Dieses soll künftig in Kooperation mit dem Stadtwerke-Verbund Thüga Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern Internet der Dinge, Glasfaser, Elektromobilität und öffentliches WLAN entwickeln.
Wichtigstes Ziel von Kom-Dia ist es nach Angaben von BS Energy, die digitale Infrastruktur in Braunschweig zu stärken. „Die Digitalisierung verändert Städte nachhaltig“, erklärt BS Energy-Vorstand Volker Lang, der das Team von Kom-Dia leitet. „Wir möchten diesen Wandel durch innovative Dienstleistungen und Geschäftsmodelle mitgestalten, die Braunschweig auf dem Weg zur Smart City voranbringen.“ Lösungen, die sich bewähren, solle Kom-Dia über den Stadtwerke-Verbund Thüga dann auch deutschlandweit anbieten.
Zu den ersten Geschäftsmodellen, die Kom-Dia in Braunschweig umsetzen wird, zählen laut BS Energy Dienstleistungen für die Wohnungswirtschaft. Dafür wird mit Unterstützung des Unternehmens Thüga SmartService aktuell ein flächendeckendes LoRaWAN-Netz aufgebaut. Der Funkstandard verbraucht nur wenig Energie, besitzt aber eine hohe Reichweite. Er eignet sich besonders, um Geräte zu vernetzen, die nur geringe Datenmengen produzieren – wie zum Beispiel Energie- und Wasserzähler. Das ermögliche es beispielsweise, Wohnungsunternehmen mit Services wie Stichtagsabrechnungen oder Zustandsüberwachung zu unterstützen. Zusätzlich seien viele weitere Dienstleistungen möglich, etwa im Bereich des Umweltmonitorings, der Verkehrsüberwachung oder der Objektüberwachung und -steuerung.



Stichwörter: Unternehmen, Smart City


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