Dienstag, 17. März 2026

Trianel Windpark Borkum IIErste Windkraftanlage steht

[16.08.2019] Die erste Offshore-Windkraftanlage im Trianel Windpark Borkum II (TWB II) steht. Zwei weitere sollen in den kommenden Tagen installiert werden. Bis Ende 2019 wollen EWE und Trianel dort 32 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 200 MW in Betrieb nehmen.
Trianel Windpark Borkum II: Die erste Offshore-Windkraftanlage steht.

Trianel Windpark Borkum II: Die erste Offshore-Windkraftanlage steht.

(Bildquelle: Trianel)

Seit Anfang August laufen die Installationsarbeiten für die Windkraftanlagen (WKA) des Trianel Offshore-Windparks Borkum II. 32 Anlagen mit insgesamt 200 Megawatt Leistung sollen sich hier einmal drehen. Wie Trianel mitteilt, ist nun die erste WKA installiert. Zwei Drittel der Gondeln lagern bereits vor Ort. Basishafen ist Eemshaven von wo aus in das rund sechs Stunden entfernte Baufeld gefahren wird. Pro Fahrt kann das Errichterschiff Bauteile für drei WKA laden: Gondeln mit vormontierter Nabe, vormontierte Türme und neun Rotorblätter. Bei idealen Wetterbedingungen benötigen die Arbeiter an Bord rund zwei bis drei Tage für eine WKA.
Die Bauarbeiten für den Offshore-Windpark begannen im Juni 2018 (wir berichteten). Anfang Dezember 2018 wurde der letzte Monopile gesetzt, also das Fundamentrohr, auf das die Verbindungsstücke, Transition-Pieces genannt, gesetzt werden. Bereits im September 2018 wurde der komplette Park innerhalb verkabelt. Die jetzt angelaufenen Installationsarbeiten sollten ursprünglich Mitte April 2019 beginnen, verzögerten sich jedoch durch die Insolvenz des Anlagenherstellers Senvion.
Hintergrund: 20 Stadtwerke, regionale Energieversorger und kommunalnahe Unternehmen sind an dem Trianel Windpark Borkum II beteiligt. Der Oldenburger Versorger EWE hält einen Anteil von 37,5 Prozent, ein Joint Venture des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich und der Firma Fontavis 24,51 Prozent, die Stadtwerke-Kooperation Trianel gemeinsam mit 17 Stadtwerken aus Deutschland 37,99 Prozent. Die Gesamtinvestition liegt bei 800 Millionen Euro.





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