RheinEnergieStrom für Ökotarif ist regional

Produziert nicht ausschließlich Gemüse, sondern auch Sonnenstrom: Karsten Milz aus Niederzier.
(Bildquelle: RheinEnergie)
Mit dem so genannten RegionalStrom bietet RheinEnergie ab sofort einen Tarif an, der Strom ausschließlich von lokalen Erzeugern aus der rheinischen Region liefert. Wie der Energieversorger mitteilt, sind die stromproduzierenden Anlagen dabei maximal 50 Kilometer von der Stadtgrenze der Lieferstelle entfernt. Die Energie wird ausschließlich aus regenerativen Quellen erzeugt.
„Wir möchten unsere Kunden bei der Energiewende mitnehmen und machen ihnen darum dieses Angebot“, sagt RheinEnergie-Vorstand Achim Südmeier. „Regionalstrom veranschaulicht, dass die Energiewende unmittelbar vor der Haustür stattfindet. Jeder kann daran teilhaben und damit aktiven Klimaschutz in der Region betreiben.“ Mit dem RegionalStrom habe RheinEnergie ein Angebot geschaffen, bei dem keine CO2-Belastung anfalle und die regionale Wertschöpfung gefördert werde, erklärt Südmeier weiter. Mit dem Tarif erhoffe sich sein Unternehmen auch, die Akzeptanz für die Energiewende bei den Verbrauchern zu erhöhen.
Derzeit liefern 19 Anlagen die Energie für den RegionalStrom, darunter drei Windparks, zwölf Solar- und vier Biogasanlagen. Der produzierte Strom reicht laut RheinEnergie aus, um bis zu 30.000 Haushalte oder kleinere Gewerbebetriebe zu versorgen. Bei Bedarf ließen sich weitere Anlagen hinzuschalten. Wer den neuen Tarif nutze, fördere in seiner Heimat gleichzeitig den Ausbau Erneuerbarer-Energien-Anlagen. Den regionalen Erzeugern wiederum biete RheinEnergie damit nun eine Plattform für die Vermarktung ihres Ökostroms. Die Mehrkosten für den nachhaltigen Tarif für eine vierköpfige Familie mit einem jährlichen Durchschnittsverbrauch von 3.500 Kilowattstunden betrügen mit RegionalStrom im Vergleich zu einem der Standard-Tarife des Versorgers rund fünf Euro.
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