RheinEnergie / WestenergieStrategische Partner fürs Rheinland

Die Vorstände von RheinEnergie und Westenergie fanden zur Vertragsunterzeichnung zusammen.
Hintere Reihe v.l. die RheinEnergie-Vorstände: Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender, Norbert Graefrath, Personalvorstand und Arbeitsdirektor, Andreas Cerbe, Netzvorstand und Achim Südmeier, Vertriebsvorstand; vorne v.l.: Dieter Hassel, Kaufmännischer V
(Bildquelle: Westenergie)

Die Vorstände von RheinEnergie und Westenergie fanden zur Vertragsunterzeichnung zusammen.
Hintere Reihe v.l. die RheinEnergie-Vorstände: Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender, Norbert Graefrath, Personalvorstand und Arbeitsdirektor, Andreas Cerbe, Netzvorstand und Achim Südmeier, Vertriebsvorstand; vorne v.l.: Dieter Hassel, Kaufmännischer V
(Bildquelle: Westenergie)
Westenergie und RheinEnergie wollen im Rheinland stärker kooperieren. Mit ihrer Zusammenarbeit wollen die beiden Unternehmen die dynamische rheinische Region weiter stärken. Beide Partner bringen dazu ihre jeweiligen Stärken mit ein – Westenergie als leistungsfähiger Infrastrukturpartner für mittelgroße und kleinere Stadtwerke, die RheinEnergie mit ihrer regionalen Ausrichtung und ihren Geschäftsmodellen für städtische Zentren. Das berichtet Westenergie. „Im dynamischen rheinischen Wirtschaftsraum wollen wir gemeinsam die passenden Lösungen entwickeln und arbeitsteilig auf die Straße bringen. Wir verfügen über unterschiedliche Stärken, und die führen wir mit der geplanten Kooperation zusammen. Das bietet zusätzliche Chancen für die kommunalen Partner und Stadtwerke der Region, mit denen wir seit vielen Jahren vertrauensvoll und zukunftsgerichtet zusammenarbeiten“, sagt Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie.
„Dort, wo einheitliche, zum Beispiel digitale, Lösungen gefragt sind, entwickeln wir sie zusammen. Dort, wo unterschiedliche Anforderungen für Wohnen, Gewerbe, Mobilität, Logistik, Datenkommunikation oder Trinkwasserversorgung gestellt werden, entwickeln wir differenzierte Antworten im gemeinsamen regionalen Raum“, erklärt Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie. Bestandteil der Kooperation ist laut Westenergie auch, einzelne Stadtwerke-Beteiligungen der beiden Partner in der rhenag zusammenzuführen. Hierzu werde ab sofort das Gespräch mit den Beteiligungen gesucht. Geplant sei, dass die RheinEnergie die Mehrheit an der rhenag übernimmt und Westenergie mit einem starken Anteil vertreten bleibt. Weiterhin sei vorgesehen, dass Westenergie ihre Anteile an der RheinEnergie moderat erhöht. Westenergie und RheinEnergie haben mit Zustimmung ihrer Aufsichtsgremien eine entsprechende Absichtsvereinbarung unterzeichnet. Auf dieser Grundlage werden die weiteren Details der Kooperation ausgearbeitet, die zu Beginn 2022 operativ starten soll.
Die Westenergie ist zum 1. Oktober 2020 aus der innogy SE hervorgegangen und hat deren Beteiligung an der RheinEnergie (derzeit 20 Prozent) übernommen.
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