Gemeinde HoortEigener Windpark eingeweiht

Schlüsselübergabe zur Einweihung des Windparks Hoort.
v.l.: Alfred Matzmohr, leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Hagenow-Land, a.D., WEMAG Technik-Vorstand Thomas Murche, Loscon-Geschäftsführer Helge Lassowsky, Energieminister Christian Pegel (SPD), Bürgermeisterin Iris Feldmann, Nordex Vice President Kar
(Bildquelle: WEMAG / Stephan Rudolph-Kramer)

Schlüsselübergabe zur Einweihung des Windparks Hoort.
v.l.: Alfred Matzmohr, leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Hagenow-Land, a.D., WEMAG Technik-Vorstand Thomas Murche, Loscon-Geschäftsführer Helge Lassowsky, Energieminister Christian Pegel (SPD), Bürgermeisterin Iris Feldmann, Nordex Vice President Kar
(Bildquelle: WEMAG / Stephan Rudolph-Kramer)
Nach etwa zweijähriger Bauzeit wurde südlich von Schwerin der Windpark Hoort eingeweiht. Die 16 Nordex-Anlagen verfügen über eine Gesamtleistung von 57,6 Megawatt. Der durchschnittliche Ertrag pro Jahr liegt bei etwa 141.000 Megawattstunden. Im Vergleich zu Kohlestrom wird bei der Stromerzeugung der Ausstoß von rund 140.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Das berichtet WEMAG. Das gesamte Investitionsvolumen liegt bei fast 100 Millionen Euro. Projektpartner des Windparks Hoort sind der Windparkentwickler Loscon, die Gemeinde Hoort und die mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern (mea), eine 100prozentige Tochtergesellschaft des kommunalen Energieversorgers WEMAG. Jeder der drei Projektpartner besitzt einen Teil des Windparks. Zu Beginn des Windparkfestes überreichten die Loscon-Geschäftsführer Heiner und Helge Lassowsky den symbolischen Schlüssel für den Windpark Hoort 2 an die Bürgermeisterin Iris Feldmann und für den Windpark Hoort 3 an mea-Geschäftsführer Torsten Hinrichs.
„Der Windpark Hoort 2 ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert. Zum einen bietet er Bürgern und Gemeinden mehr Beteiligungsmöglichkeiten, als das Gesetz vorschreibt. Am Betrieb der Anlagen können sich die Einwohner, Flächeneigentümer und Unternehmer aus der Gemeinde Hoort sowie von sieben Nachbargemeinden beteiligen. Die direkte Beteiligungsmöglichkeit liegt bei 25 Prozent, also fünf Prozent mehr, als im Bürger- und Gemeindebeteiligungsgesetz festgelegt sind. Zum anderen ist Hoort 2 einer der ersten neuen Windparks, der eine bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung erhält“, erklärte Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (SPD). „Das Besondere an unserem Windpark ist, dass die ortsansässigen Bürgerinnen und Bürger, Firmen sowie die Anrainergemeinden tatsächlich die Möglichkeit zur Beteiligung haben“, meint Feldmann.
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