Dienstag, 7. Juli 2026

MainovaMehrwertdienste durch neue App

[15.03.2022] Die Mainova bietet seit März 2022 die BEENERA-App für ihre Kundinnen und Kunden an. Auf Basis von Echtzeitdaten des digitalen Stromzählers visualisiert die App den Energieverbrauch insgesamt und verbrauchsgruppenspezifisch.
Maximilian Mustermann nutzt sie schon. Die neue BEENERA-App von Mainova.

Maximilian Mustermann nutzt sie schon. Die neue BEENERA-App von Mainova.

(Bildquelle: Mainova AG)

Seit Anfang März 2022 nutzen die Kundinnen und Kunden von Mainova die BEENERA-App. Wie das Energieunternehmen mitteilt, hat es die Kooperation bereits im Juni 2021 mit BEENERA vereinbart. Nach einer ersten Pilotphase rollten die Maninova die App nun nach und nach aus. Begonnen werde dabei mit den privaten Bestandskunden. Die App sei kostenlos, aber zunächst an den Tarif „Main Cleverer Strom“ gebunden – eine tarifunabhängige Version solle folgen.
„Wir wollen unseren Kunden digitale Mehrwerte anbieten und stärker mit ihnen kommunizieren. BEENERA hatte nicht nur das passende Produkt, auch der Service und die Unterstützung bei der Hardware-Ausstattung stimmten. Gemeinsam haben wir in den letzten Monaten weitere Funktionen für die App entwickelt, die unserer Kundschaft zusätzliche Vorteile wie beispielsweise einen visualisierten Stromverbrauch bringen“, erklärt Olaf Zupancic, Senior Produkt-Manager Digitale Produkte und Services bei Mainova. Angaben der Mainova zufolge will sie mithilfe der App ihre Kundenbindung erhöhen. „Mit digitalen Angeboten und Mehrwerten können wir eine enge Beziehung zu unseren Kundinnen und Kunden aufbauen. Dass die Kommunikation in beide Richtungen möglich ist, ist ein wichtiges Element dabei“, so Olaf Zupancic.
Laut Mainova stellt BEENERA mit seiner App eine White-Label-Lösung für Energieunternehmen bereit, die an das jeweilige Erscheinungsbild angepasst wird. Auf Basis der Echtzeitdaten des digitalen Stromzählers visualisiere die App den Energieverbrauch insgesamt und verbrauchsgruppenspezifisch. Außerdem zeige sie den Nutzerinnen und Nutzern auf, wie sich ihr Verbrauchsverhalten auswirkt. Monatliche Energieabrechnungen ohne Abschlag, Energiespar- und Nachhaltigkeitstipps, Umfragen oder Preisinformationen ließen sich ebenfalls über die App ausspielen. „Hier wird die Digitalisierung der Energiewirtschaft unkompliziert nutzbar. Denn wir holen sie sozusagen aus dem Keller in die Hosentasche. Außerdem trägt die Anwendung dazu bei, Energie und damit Geld einzusparen“, unterstreicht Klaas Eschment, Leiter Markt, Produkte und Steuerung.
Generell bietet die App, so der Energieversorger, perspektivisch ebenso Services außerhalb des Energieumfelds wie beispielsweise eine Inaktivitätswarnung. Mit dieser potenziell verfügbaren Funktion können Menschen in ihrer häuslichen Umgebung bleiben, die punktuell auf Unterstützung angewiesen sind. „Wir entwickeln die App kontinuierlich weiter und haben dabei Services weit über das Energieumfeld hinaus im Blick“, kündigt Sascha Fatikow an, der bei BEENERA für die Produktentwicklung und Marketing verantwortlich ist.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Informationstechnik

dena: Data Spaces für die Energiewende

[02.07.2026] Rund 50 Akteure aus der Energie- und Digitalwirtschaft sprechen sich für den Aufbau von Data Spaces aus. Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) sollen standardisierte Datenräume den sicheren Datenaustausch erleichtern, die Energiewende unterstützen und die digitale Souveränität in Deutschland und Europa stärken. mehr...

Dresden: Energielotse überarbeitet

[30.06.2026] Dresden hat seinen Digitalen Energielotsen grundlegend überarbeitet und um neue Funktionen erweitert. Die Online-Plattform soll Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungen zu Heizung, Wärmeversorgung und Fördermitteln im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung unterstützen. mehr...

Mannheim: Kläranlage erhält digitales Prozessleitsystem

[26.06.2026] Die Mannheimer Kläranlage arbeitet künftig mit einem durchgängigen digitalen Prozessleitsystem. Die Modernisierung soll die Betriebssicherheit erhöhen, Ressourcen sparen und die Anlage auf strengere Vorgaben in der Wasserwirtschaft vorbereiten. mehr...

Advertorial: Das Zusammenspiel entscheidet

[25.06.2026] Stadtwerke stehen vor einer neuen Phase der Digitalisierung: Kundenerwartungen steigen, IT-Landschaften werden komplexer, Fachwissen geht verloren. Operative Handlungsfähigkeit zu erhalten und sich gleichzeitig zukunftsfähig aufzustellen, wird zur obersten Priorität. mehr...

deeeper.technology: Start von KI-Plattform

[24.06.2026] Das Unternehmen deeeper.technology hat mit den Deeeper Energy Maps eine KI-Plattform gestartet, die Energiedaten gebündelt auf einer interaktiven Karte darstellt. Die Lösung soll Projektentwicklern und Beratern die Standortbewertung deutlich erleichtern. mehr...

Kisters: Plattform für Steuerbarkeitstests

[23.06.2026] Netzbetreiber müssen jährlich die Steuerbarkeit von Erzeugungsanlagen prüfen und die Ergebnisse an die Übertragungsnetzbetreiber melden. Der Softwareanbieter Kisters hat seine Redispatch-2.0-Plattform dafür erweitert. mehr...

interview

Interview: Tief integrierte Systeme

[16.06.2026] Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für Automatisierung und effizientere Prozesse. Andreas Weber von Kraftwerk Software erklärt im Interview, warum KI erst dann ihr volles Potenzial entfaltet, wenn sie in die Systemarchitektur integriert ist. mehr...

FairEnergie: Umstieg auf Intense-Lösung

[09.06.2026] FairEnergie ersetzt seine bisherige SAP-IS-U-Landschaft durch die cloudbasierte Plattform TENTAC auf Basis von SAP S/4HANA Utilities. Der Reutlinger Versorger setzt dabei auf Standardprozesse und integrierte Abläufe, um Kosten zu senken und kundenbezogene Prozesse zu vereinfachen. mehr...

SAP will digitale Souveränität stärken und investiert in sichere Cloudlösungen für den öffentlichen Sektor.

GISA: GASAG senkt Cloud-Kosten

[08.06.2026] Die GASAG hat ihre SAP-Systemlandschaft in der Microsoft-Azure-Cloud überarbeitet. Nach Angaben des IT-Dienstleisters GISA sanken dadurch die monatlichen Speicherkosten deutlich, während sich die Leistungsfähigkeit der Systeme erhöhte. mehr...

bericht

Energiemanagement: Cyber-Sicherheit beginnt im Haus

[04.06.2026] PV-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Wallbox kommunizieren über digitale Schnittstellen miteinander und mit der Außenwelt. Heim-Energiemanagementsysteme fungieren dabei als zentrale Schaltstelle. Doch mit der Vernetzung steigt auch die Angriffsfläche. mehr...

Berlin: Neues Konzept soll KRITIS schützen

[27.05.2026] Berlin verschärft den Schutz Kritischer Energieinfrastrukturen mit einem neuen TOP-Konzept aus technischen, organisatorischen und physischen Maßnahmen. Anlass sind Brandanschläge auf die Stromversorgung, die zuletzt ganze Stadtteile beeinträchtigten und nun umfangreiche Investitionen sowie neue Sicherheitsstandards auslösen. mehr...

SAP will digitale Souveränität stärken und investiert in sichere Cloudlösungen für den öffentlichen Sektor.

IBM/Natuvion: Cloud-Umstieg beschleunigen

[26.05.2026] Das zentrale SAP-ERP-System (SAP ECC) wird ab 2027 nicht mehr gewartet. Um Energieversorgern den Umstieg auf die Cloud-Plattform SAP S/4HANA Utilities zu erleichtern, haben IBM und Natuvion deshalb eine Zusammenarbeit vereinbart. mehr...

Modernes Gebäude der Stadtwerke Hilden mit großer Glasfassade und silberner Metallverkleidung an einer ruhigen Straße bei sonnigem Wetter. Vor dem Eingangsbereich befinden sich Grünanlagen, kleine Bäume und ein gepflasterter Gehweg.

Stadtwerke Hilden: Neues CRM-System eingeführt

[21.05.2026] Die Suche nach einer neuen Ticketing-Lösung führte bei den Stadtwerken Hilden zur Einführung eines umfassenden CRM-Systems. mehr...

Elvaco: ISO-Zertifizierung erhalten

[20.05.2026] Elvaco hat die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 erhalten und stärkt damit sein Informationssicherheits-Management für Gebäude- und Energiedaten. Die Zertifizierung reagiert auf strengere EU-Vorgaben und wachsende Anforderungen an sichere Datenketten in vernetzten Metering- und Smart-Building-Systemen. mehr...

50Hertz: Netzsoftware als Open Source veröffentlicht

[18.05.2026] Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz stellt die Software ToOp zur Bewältigung von Netzengpässen als Open-Source-Projekt bereit. Nach Angaben des Unternehmens soll das Tool Netzbetreiber in Europa bei der Steuerung von Stromflüssen unterstützen. mehr...