Freitag, 3. April 2026

MainovaMehrwertdienste durch neue App

[15.03.2022] Die Mainova bietet seit März 2022 die BEENERA-App für ihre Kundinnen und Kunden an. Auf Basis von Echtzeitdaten des digitalen Stromzählers visualisiert die App den Energieverbrauch insgesamt und verbrauchsgruppenspezifisch.
Maximilian Mustermann nutzt sie schon. Die neue BEENERA-App von Mainova.

Maximilian Mustermann nutzt sie schon. Die neue BEENERA-App von Mainova.

(Bildquelle: Mainova AG)

Seit Anfang März 2022 nutzen die Kundinnen und Kunden von Mainova die BEENERA-App. Wie das Energieunternehmen mitteilt, hat es die Kooperation bereits im Juni 2021 mit BEENERA vereinbart. Nach einer ersten Pilotphase rollten die Maninova die App nun nach und nach aus. Begonnen werde dabei mit den privaten Bestandskunden. Die App sei kostenlos, aber zunächst an den Tarif „Main Cleverer Strom“ gebunden – eine tarifunabhängige Version solle folgen.
„Wir wollen unseren Kunden digitale Mehrwerte anbieten und stärker mit ihnen kommunizieren. BEENERA hatte nicht nur das passende Produkt, auch der Service und die Unterstützung bei der Hardware-Ausstattung stimmten. Gemeinsam haben wir in den letzten Monaten weitere Funktionen für die App entwickelt, die unserer Kundschaft zusätzliche Vorteile wie beispielsweise einen visualisierten Stromverbrauch bringen“, erklärt Olaf Zupancic, Senior Produkt-Manager Digitale Produkte und Services bei Mainova. Angaben der Mainova zufolge will sie mithilfe der App ihre Kundenbindung erhöhen. „Mit digitalen Angeboten und Mehrwerten können wir eine enge Beziehung zu unseren Kundinnen und Kunden aufbauen. Dass die Kommunikation in beide Richtungen möglich ist, ist ein wichtiges Element dabei“, so Olaf Zupancic.
Laut Mainova stellt BEENERA mit seiner App eine White-Label-Lösung für Energieunternehmen bereit, die an das jeweilige Erscheinungsbild angepasst wird. Auf Basis der Echtzeitdaten des digitalen Stromzählers visualisiere die App den Energieverbrauch insgesamt und verbrauchsgruppenspezifisch. Außerdem zeige sie den Nutzerinnen und Nutzern auf, wie sich ihr Verbrauchsverhalten auswirkt. Monatliche Energieabrechnungen ohne Abschlag, Energiespar- und Nachhaltigkeitstipps, Umfragen oder Preisinformationen ließen sich ebenfalls über die App ausspielen. „Hier wird die Digitalisierung der Energiewirtschaft unkompliziert nutzbar. Denn wir holen sie sozusagen aus dem Keller in die Hosentasche. Außerdem trägt die Anwendung dazu bei, Energie und damit Geld einzusparen“, unterstreicht Klaas Eschment, Leiter Markt, Produkte und Steuerung.
Generell bietet die App, so der Energieversorger, perspektivisch ebenso Services außerhalb des Energieumfelds wie beispielsweise eine Inaktivitätswarnung. Mit dieser potenziell verfügbaren Funktion können Menschen in ihrer häuslichen Umgebung bleiben, die punktuell auf Unterstützung angewiesen sind. „Wir entwickeln die App kontinuierlich weiter und haben dabei Services weit über das Energieumfeld hinaus im Blick“, kündigt Sascha Fatikow an, der bei BEENERA für die Produktentwicklung und Marketing verantwortlich ist.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Informationstechnik

rku․it: Fünf Energieversorger steigen auf Plattform um

[31.03.2026] Das Unternehmen rku․it bringt fünf Energieversorger gleichzeitig auf seine Plattform NextGen in den Produktivbetrieb. Der koordinierte Parallel-Go-live zeigt, wie skalierbar integrierte Cloud-Lösungen in der Energiewirtschaft heute umgesetzt werden können. mehr...

EWE: Eigenes SOC für IT- und OT-Systeme

[25.03.2026] Der Energie- und Telekommunikationskonzern EWE baut seine Cyber-Abwehr mit einem eigenen Security Operations Center für IT- und OT-Systeme aus. Das Angebot richtet sich bundesweit an Unternehmen und KRITIS-Betreiber und reagiert auf steigende Anforderungen durch NIS2, KI-gestützte Angriffe und komplexe Cloud-Umgebungen. mehr...

Advertorial: Forderungsmanagement auslagern

[19.03.2026] Der Fachkräftemangel zwingt Energieversorger zum Umdenken. Gleichzeitig steigen die Anforderungen im Forderungsmanagement. Die Lösung: Ein spezialisierter Partner übernimmt die komplette Zahlungsabwicklung – von der ersten Buchung bis zum Inkasso. mehr...

beegy: EEBUS-Zertifikat erhalten

[19.03.2026] Das Heim-Energiemanagementsystem von beegy ist nach dem herstellerübergreifenden EEBUS-Standard zertifiziert. Damit erfüllt die Lösung zentrale Vorgaben für interoperables Energiemanagement und wird für Energieversorger im Prosumer-Markt unmittelbar einsetzbar. mehr...

kraftwerk Software Gruppe: Energieversorger wechseln auf cloudbasierte Plattform

[18.03.2026] Die Stromversorgung Greding und die Stadtwerke Hemau stellen ihre IT-Landschaft gemeinsam auf eine cloudbasierte Plattform um. Das Projekt soll Prozesse vereinheitlichen, Synergien heben und den Weg für weitere Digitalisierungsschritte ebnen. mehr...

Stadtwerke Lübeck: Erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen

[13.03.2026] Die Stadtwerke Lübeck haben ihr erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen, das sensible Daten künftig direkt vor Ort verarbeitet und speichert. Das Projekt soll die digitale Souveränität der Region stärken – und stößt schon zum Start auf große Nachfrage. mehr...

Nexiga: Plattform analysiert Strommarkt-Dynamiken

[05.03.2026] Das Unternehmen Nexiga bringt mit dem Hellbrise Monitor eine neue Datenplattform zur Analyse von Strommarkt-Dynamiken an den Start. Das Tool soll Einspeisespitzen, negative Preise und strukturelle Risiken der Energiewende transparent machen und richtet sich an Versorger, Netzbetreiber, Forschung und Politik. mehr...

VertiGIS: Vorarlberger Energienetze erneuert Geo-Informationssystem

[04.03.2026] Das Unternehmen Vorarlberger Energienetze stellt sein Geo-Informationssystem auf die dritte Generation um und setzt dabei auf Technologie von VertiGIS. Der Wechsel ist wegen des auslaufenden Altsystems bis 2028 zwingend und betrifft Datenqualität, Netzbetrieb und künftige KI-Anwendungen gleichermaßen. mehr...

Mitarbeiterin im Kundenzentrum der evm mit Headset vor zwei Monitoren im Büro, im Hintergrund eine gelbe Wand mit evm-Logo.

evm: KI-Chatbot entlastet Kundenservice

[03.03.2026] Das kommunale Unternehmen Energieversorgung Mittelrhein (evm) zieht eine Zwischenbilanz zum Einsatz seines KI-Chatbots Eva. Demnach wurden allein im Jahr 2025 mehr als 40.000 Gespräche geführt. mehr...

WEMAG: Wechsel auf S/4HANA-Plattform

[03.03.2026] Die WEMAG-Gruppe hat ihre IT-Systeme grundlegend umgestellt. Nach einer Projektzeit von 18 Monaten nutzt das Unternehmen nun die S/4HANA-Plattform von Thüga SmartService. Dabei wurden 92 Buchungskreise und knapp 500 Nutzerinnen und Nutzer migriert. mehr...

bericht

Plattformstrategie: Hybrid denken, souverän handeln

[26.02.2026] Die Erlanger Stadtwerke sind mit Microsoft 365 auf eine Plattform umgestiegen, die Mitarbeitende spürbar entlastet und die Zusammenarbeit effizienter gestaltet. Im Sinne der digitalen Souveränität wurde für die Softwarearchitektur ein hybrider Ansatz gewählt. mehr...

Wuppertaler Stadtwerke: IT-Partnerschaft mit rku․it besiegelt

[23.02.2026] Die Wuppertaler Stadtwerke bauen ihre IT mit der NextGen-Plattform von rku.it aus. Die strategische Partnerschaft soll Prozesse im SAP-Umfeld modernisieren und den kommunalen Versorger langfristig digital absichern. mehr...

cortility: Zusatzmodule an SAP S/4HANA angepasst

[20.02.2026] Das Unternehmen cortility hat mehrere Zusatzmodule für SAP S/4HANA Utilities überarbeitet. Die Lösungen nutzen die neue Systemarchitektur und lassen sich ohne große Anpassungen integrieren. Weitere Erweiterungen sind angekündigt. mehr...

Salesfive: CRM-Vorlage für Stadtwerke

[20.02.2026] Die Energieversorgung Oberhausen und Salesfive präsentieren eine CRM-Lösung für Stadtwerke. Die auf Praxiserfahrungen basierende Vorlage soll den Kundenservice schneller und effizienter machen. Laut den Unternehmen ist der Start innerhalb weniger Wochen möglich. mehr...

Martin: Umstieg auf Stackable Data Platform

[18.02.2026] Das Unternehmen Martin für Umwelt- und Energietechnik analysiert Betriebsdaten seiner Waste-to-Energy-Anlagen mit der Stackable Data Platform zentral in einer Open-Source-Umgebung. Damit will das Unternehmen Emissionen präziser steuern, Wartungen vorausschauend planen und als Teil Kritischer Infrastruktur datensouverän bleiben. mehr...