Schwäbisch HallStadtwerke starten Solar-Initiative

Die erste Photovoltaikanlage aus der Solar-Initiative der Stadtwerke Schwäbisch Hall befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Heizkraftwerk.
(Bildquelle: Stadtwerke Schwäbisch Hall)
Die Stadtwerke Schwäbisch Hall setzen weiter auf den Ausbau von Solarenergie. Bis Ende 2022 wird es in Schwäbisch Hall und Umgebung elf neue Photovoltaikanlagen auf Stadtwerke eigenen und kommunalen Gebäuden geben. Das teilt das Unternehmen mit. Außerdem nimmt der Energieversorger gemeinsam mit der Stadt Schwäbisch Hall ungenutzte Dachflächen von Unternehmen in den Fokus. „Wir setzen schon lange auf den Ausbau von Solarenergie in unserem Netzgebiet. Durch unsere neuerlichen Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von rund 1,3 Millionen Euro bekommt unser Vorhaben und damit die Energiewende in der Region einen neuen Schub“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Gebhard Gentner.
Elf leistungsstarke Photovoltaikanlagen werden durch das Stadtwerke-Vorhaben in Schwäbisch Hall und Umgebung entstehen. Dafür nutzt der Energieversorger eigene Gebäude, kooperiert aber auch mit Kommunen und nutzt deren Gebäude. Das ist in Schwäbisch Hall, in Mainhardt und in Öhringen der Fall. Nach derzeitiger Planung sollen bis zum Jahresende 2022 alle Anlagen umweltfreundlich Strom erzeugen. Eine besondere Anlage haben die Stadtwerke beim Schenkenseebad in Schwäbisch Hall geplant. Etwa 150 Stellplätze auf dem Parkplatz des Bads werden in diesem Jahr mit einem Solar-Carport überdacht. Dafür werden Solarmodule auf einer Unterkonstruktion installiert, die gleichzeitig als Unterstand für die parkenden Fahrzeuge dient. Die Anlage hat eine Leistung von 500 Kilowatt peak. Der erzeugte Strom soll fast vollständig im Schenkenseebad genutzt werden und kann etwa 25 Prozent des Bad-Strombedarfs decken. Mit der Initiative „Klimaschutz vom Dach!“ wollen die Projektpartner gemeinsam mit den Unternehmen in Schwäbisch Hall mehr für den Klimaschutz und die Energiewende tun. Dafür nehmen sie ungenutzte Dachflächen auf Firmengebäuden für Photovoltaikanlagen in den Fokus. Die Partner bieten den Unternehmen mehrere Kooperationsmodelle an. Das heißt, die Firmen können selbst darüber entscheiden, ob und wie sie den erzeugten Strom nutzen wollen und ob die Stadtwerke nach Errichtung Besitzer der Anlage bleiben oder die Solaranlage in den Besitz des Gebäudeeigentümers übergeht.
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