NordhausenErster E-Gelenkbus

Die kommunalen Verkehrsbetriebe von Stadt und Landkreis Nordhausen setzen bereits seit 2020 erfolgreich auf Elektrobusse.
(Bildquelle: Freistaat Thüringen)
Das Thüringer Umweltministerium stellt den Verkehrsbetrieben Nordhausen (VBN) jetzt rund 560.000 Euro aus der E-Bus-Förderung bereit, damit sie den ersten Gelenkbus mit E-Antrieb Thüringens anschaffen können. Wie das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) mitteilt, wächst damit der batterieelektrische Fuhrpark des Unternehmens auf sieben Fahrzeuge (wir berichteten). Ab Sommer 2023 solle der 18 Meter lange Bus den Regionalverkehr im Landkreis dann verstärken.
Die kommunalen Verkehrsbetriebe von Stadt und Landkreis Nordhausen setzten bereits seit 2020 erfolgreich auf Elektrobusse. Nun solle der erste Gelenkbus mit E-Antrieb rund 40 Tonnen CO2 jährlich einsparen. Die bisher sechs emissionsfreien Busse hätten im Vorjahr Treibhausgas-Emissionen in Höhe von rund 100 Tonnen und den Ausstoß von rund 260 Kilogramm Stickoxide vermieden. Mit dem neuen Gelenkbus werde der Nahverkehr im Landkreis noch umweltfreundlicher.
Aktuell führen bereits 24 Elektrobusse – sechs im Landkreis Nordhausen, vier in Heilbad Heiligenstadt, drei in Meiningen, drei in Bad Langensalza, drei in Jena, zwei in Eisenach sowie drei in Suhl/Zella-Mehlis.
In den nächsten Jahren steige ihre Zahl auf über 30, denn auch die Nahverkehrsunternehmen in Bad Salzungen (2) sowie Jena (weitere 2), Bad Langensalza (1 weiterer), Gera (2) und Ilmenau (2 automatisierte Fahrzeuge / „People Mover“) investierten in die innovative Technik. In Weimar setzten die Verkehrsbetriebe mit Förderung des TMUEN aktuell auf die ersten Wasserstoff-Busse (3) im Thüringer Linienverkehr.
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