badenovaKommunen ebnen den Weg

Ein Gigawatt Strom will badenova bis 2035 aus erneuerbaren Energien erzeugen. Ein geplanter Windpark bei der Stadt Oberndorf am Neckar ist ein wichtiger Schritt zu diesem Ziel.
(Bildquelle: badenova)
Der Freiburger Versorger badenova hat sich für die Energiewende viel vorgenommen. Ein Gigawatt Strom soll bis 2035 aus erneuerbaren Energien erzeugt werden, knapp ein Drittel davon aus Windkraft. Nun wurden die Nutzungsverträge für einen Windpark bei der Stadt Oberndorf am Neckar unterzeichnet. „Das ist ein erster großer Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel, das wir gemeinsam mit Kommunen aus unserer Region erreichen wollen“, sagt badenova-Vorstand Heinz-Werner Hölscher.
Gemeinden gestalten die Energiewende mit
Die Bürgermeister von Oberndorf am Neckar und Epfendorf im Landkreis Rottweil engagieren sich direkt. Denn in ihren Kommunen soll der neue Windpark mit mindestens fünf Anlagen entstehen. Hermann Acker, Bürgermeister von Oberndorf, sagt: „Die Nutzung regenerativer Energien – und damit der Ausbau der Windkraft – ist eine zentrale Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende und das Erreichen der Klimaschutzziele.“ Gemeinsam mit seinem Epfendorfer Kollegen Mark Prielipp hat Acker das Projekt vor Ort maßgeblich vorangetrieben. „Wir wollen als Stadt Oberndorf, gleichzeitig Gesellschafter von badenova, den Weg in eine von Dritten unabhängige Energiewirtschaft ebnen“, erklärt Acker, der sich der Unterstützung seiner Nachbarn sicher ist: „Aus meiner Sicht sind erneuerbare Energien alternativlos und es ist eine große Motivation, wenn unsere Gemeinde selbst mitgestalten kann. Die Windkraft verspricht uns dabei Unabhängigkeit“, beschreibt Bürgermeister Prielipp die Motivation in Epfendorf.
Einnahmen für die Kommunen
Diese Unabhängigkeit lässt sich in Zahlen ausdrücken. Mehr als 25 Megawatt Nennleistung, das entspricht rund 50 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr, sollen die Anlagen insgesamt liefern. 32.000 Haushalte können nach Angaben von badenova damit dauerhaft mit Strom versorgt werden. „Darüber hinaus generiert der Park auch Einnahmen, die die Bürger spüren werden. Das Projekt ist damit ein Musterbeispiel für Partizipation“, sagt Prielipp. Die Zusammenarbeit hat auch für badenova-Vorstand Hölscher Vorbildcharakter: „Das ist ein hervorragendes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und badenova. So kommen wir nicht nur unserem ehrgeizigen Ziel näher, sondern gestalten die Energiewende. Mit der Region und für die Region.“
Ein Video mit Statements der Projektbeteiligten für ist auf dem LinkedIn-Account von badenova veröffentlicht
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