Sonntag, 19. April 2026

Stadtwerke OsnabrückUnerwartetes Plus

[19.06.2024] Die Stadtwerke Osnabrück schließen das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn ab. Hauptursache für das positive Ergebnis sind Einmaleffekte im Energiegeschäft.
Die Stadtwerke Osnabrück schließen das Geschäftsjahr 2023 mit einem unerwarteten Gewinn ab.

Die Stadtwerke Osnabrück schließen das Geschäftsjahr 2023 mit einem unerwarteten Gewinn ab.

Das Vorstandsteam Daniel Waschow (l.) und Dirk Eichholz

(Bildquelle: Swaantje Hehmann)

Mit einem Plus von rund 6,7 Millionen Euro haben die Stadtwerke Osnabrück das Geschäftsjahr 2023 abgeschlossen. Ursprünglich war nach Unternehmensangaben eine schwarze erwartet worden. Ein wichtiger Grund für die positive Bilanz seien Einmaleffekte im Energiegeschäft, heißt es in einer Pressemitteilung. Demnach profitierten die Stadtwerke Osnabrück von einem vorausschauenden Ein- und Verkauf von Energiemengen und einem optimierten Risiko-Management. Auch andere Geschäftsbereiche wie die Bäder entwickelten sich besser als erwartet. „Durch den Anstieg der Besucherzahlen fast auf Rekordniveau konnten wir das Defizit deutlich geringer halten. Das spricht für die Attraktivität unserer Bäder“, sagt Finanzvorstand Dirk Eichholz. Zudem hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den vor zwei Jahren vereinbarten Gehaltsverzicht einen wichtigen Beitrag zum positiven Ergebnis geleistet.
Der erwirtschaftete Gewinn soll in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und der Stadt als Alleingesellschafterin zur Stärkung des Eigenkapitals verwendet werden. Stadtwerke-Vorstand Daniel Waschow erklärt: „Wir sind die Gestalter der Energiewende in Osnabrück. Die Stärkung der Eigenkapitalquote ist eine wichtige Voraussetzung, um diese Herausforderung zu meistern. Wir sprechen hier von einem immensen Investitionsbedarf – da nehmen wir den Schwung aus dem Geschäftsjahr 2023 gerne mit.“
Für das laufende Geschäftsjahr 2024 strebt das Unternehmen einen Gewinn auf Vorjahresniveau an. „Die Stadtwerke Osnabrück stehen wieder auf einem stabilen Fundament. Jetzt gilt es, das Unternehmen von innen heraus neu aufzustellen und gleichzeitig die Energie- und Wärmewende in Osnabrück zu gestalten“, blickt Waschow voraus.





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