Samstag, 7. März 2026

UniperKohleausstieg rückt näher

[28.06.2024] Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst hat das neue Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Scholven 1 von Uniper in Gelsenkirchen offiziell eingeweiht. Die Anlage hat eine Leistung von rund 140 Megawatt und erzeugt Prozessdampf, Fernwärme und Strom.
Das neue Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Scholven 1 von Uniper in Gelsenkirchen wurde offiziell eingeweiht.

Das neue Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Scholven 1 von Uniper in Gelsenkirchen wurde offiziell eingeweiht.

(Bildquelle: Uniper SE)

Das neue Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Scholven 1 von Uniper in Gelsenkirchen wurde gestern (27. Juni 2024) vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) offiziell eingeweiht. Das hochmoderne Kraftwerk hat eine Leistung von rund 140 Megawatt und wird künftig Prozessdampf, Fernwärme sowie Strom für die Industrie und weitere Kunden in der Region erzeugen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die neue GuD-Anlage ist das Herzstück des Kohleausstiegs am Standort Scholven. Sie besteht aus zwei Gasturbinen, einer Dampfturbine, zwei Abhitzedampferzeugern und einem gasbefeuerten Dampfkessel.
Ministerpräsident Wüst betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Projekts: „Eine klimafreundliche, sichere und bezahlbare Energie- und Wärmeversorgung ist eine elementare Voraussetzung für den Erhalt der Wirtschaftskraft unseres Landes Nordrhein-Westfalen.“ Uniper leiste mit dem neuen Kraftwerk einen wichtigen Beitrag auf dem Weg dorthin und gebe zugleich den Startschuss für die zukunftsfähige Weiterentwicklung des gesamten Kraftwerksstandorts Gelsenkirchen-Scholven, so Wüst.
Michael Lewis, Vorstandsvorsitzender von Uniper, ergänzte: „Die heutige Veranstaltung rund um das neue Gas- und Dampfturbinenkraftwerk ist ein wichtiger Meilenstein für den Standort Scholven und für Uniper insgesamt. Scholven hat jetzt eine Plattform für Zukunftsprojekte auf Wasserstoffbasis. Gleichzeitig ist der Ausbau des Standorts ein Meilenstein bei der Umsetzung unserer Strategie: Bis 2030 sollen 80 Prozent unserer Erzeugungskapazitäten CO2-neutral sein. Es sind Projekte wie dieses, die unsere Strategie greifbar und real werden lassen.“





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