Dienstag, 27. Januar 2026

HamburgFusion der Netzgesellschaften

[30.08.2024] Stromnetz Hamburg und Gasnetz Hamburg fusionieren zur Hamburger Energienetze. Das neue Unternehmen steht im Zentrum der Weiterentwicklung der Hamburger Energie-Infrastruktur und spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Klimaziele der Freien und Hansestadt.
Geschäftsführung der neuen Gesellschaft Hamburger Energienetze.

Geschäftsführung der neuen Gesellschaft Hamburger Energienetze.

v.l.: Dr. Andreas Cerbe, Karin Pfäffle, Gabriele Eggers und Michael Dammann

(Bildquelle: Hamburger Energienetze)

Am 2. September 2024 schließen sich Stromnetz Hamburg und Gasnetz Hamburg offiziell zur neuen Gesellschaft Hamburger Energienetze zusammen. Mit der Fusion will die Stadt Hamburg ihre Energie-Infrastruktur fit für die Zukunft machen. Das neue Unternehmen mit rund 2.300 Mitarbeitenden werde eine zentrale Rolle beim Aus- und Umbau der Hamburger Strom- und Gasinfrastruktur spielen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Über das 7.800 Kilometer lange Gasleitungsnetz und das mehr als 30.000 Kilometer lange Stromverteilnetz werden die Hamburger Energienetze rund 1,4 Millionen Haushalte sowie kleine und große Unternehmen versorgen. Das neue Unternehmen wird auch die Funktion des grundzuständigen Messstellenbetreibers für die Strom- und Gasanschlüsse in Hamburg übernehmen.
Jens Kerstan (Bündnis 90/Die Grünen), Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, betont die Bedeutung der Fusion für die Hamburger Klimapolitik: „Elektromobilität, Wärmewende und die Dekarbonisierung unserer Industrie sind zentrale Säulen der Hamburger Klimapolitik. Durch die Zusammenführung von Gasnetz Hamburg mit dem Wasserstoffprojekt HH-WIN und Stromnetz Hamburg mit seinen Ausbauplänen nutzen wir Synergien optimal. Die Kundinnen und Kunden profitieren davon, alle Leistungen aus einer Hand zu erhalten.“
Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sieht in der Fusion eine notwendige Maßnahme, um die Energieversorgung der Zukunft zu sichern: „Wir bündeln jetzt die Kräfte unserer beiden Unternehmen, um für die anstehenden Transformationsaufgaben im Rahmen der Energiewende optimal aufgestellt zu sein. Durch die Fusion werden die notwendigen Ressourcen für den Um- und Ausbau der Energie-Infrastruktur mobilisiert und damit die Weichen für ein langfristig klimaneutrales Hamburg gestellt.“
Andreas Cerbe, Sprecher der Geschäftsführung der Hamburger Energienetze, weist auf die großen Herausforderungen hin, die auf das neue Unternehmen zukommen: „Mobilitäts- und Wärmewende lassen den Stromverbrauch kontinuierlich steigen. Die Hamburger Energienetze treten mit ihren motivierten und erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an, um durch die Digitalisierung der Infrastruktur und einen beschleunigten Netzausbau die hohe Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten.“





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