TrianelBauarbeiten für Windpark gestartet

Im Hochsauerlandkreis haben jetzt die Bauarbeiten für den Trianel Windpark Sundern begonnen.
(Bildquelle: Trianel)
Mit dem offiziellen Baustart des Trianel Windparks Sundern im Hochsauerlandkreis hat eines der größten kommunalen Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energien in Nordrhein-Westfalen seine Realisierungsphase erreicht. Das Unternehmen Trianel Wind und Solar errichtet auf dem Stadtgebiet von Sundern insgesamt zwölf Windenergieanlagen des Typs Enercon E160 EP5 E3. Die Anlagen erreichen eine Gesamthöhe von 246,6 Metern, verfügen über eine Nabenhöhe von 166,6 Metern und jeweils eine Leistung von 5,56 Megawatt, was eine Gesamtleistung des Parks von 66,72 Megawatt ergibt.
Wie Trianel mitteilt, liegt die geplante Stromproduktion bei rund 200 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Damit könnte der Windpark bilanziell etwa 55.000 Haushalte versorgen und jährlich rund 90.000 Tonnen CO₂ einsparen. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen.
Ein Teil des Windparks – konkret drei Anlagen – soll nach der Inbetriebnahme in das Eigentum des Unternehmens Sundern Energie übergehen, der kommunalen Tochtergesellschaft der Stadt Sundern. Ziel ist es, durch kommunale Beteiligung an der Windkraft Wertschöpfung vor Ort zu sichern und die Energiewende regional mitzugestalten. Der Betrieb des Gesamtprojekts wird über das Trianel-Netzwerk erfolgen.
Im Rahmen der Bauarbeiten wird laut Trianel besonderer Wert auf eine möglichst geringe Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner gelegt. In Abstimmung mit der Stadt Sundern sowie den Ortsvorstehern mehrerer Stadtteile wurde ein Verkehrsführungskonzept erarbeitet, das unter anderem auf Einbahnstraßenregelungen setzt. Damit sollen Lkw-Verkehr und Bauverzögerungen reduziert und die Anlieger bestmöglich geschont werden.
Für Trianel-Geschäftsführer Arvid Hesse ist das Projekt ein bedeutender Meilenstein: „Der Baustart dieses wegweisenden Erneuerbare-Energien-Projekts ist für uns ein großes Ereignis und das Ergebnis der hervorragenden Arbeit aller, die an der Planung beteiligt waren.“ Die Kooperation mit der Stadt Sundern zeige, so Hesse, wie kommunale Beteiligung einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leisten könne.
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