Erneuerbare EnergienMehr Solarstrom, weniger Wind

Die solare Stromerzeugung in der Europäischen Union stieg im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um 16 Prozent.
(Bildquelle: Fraunhofer ISE/energy-charts.info)
Die Solarstromproduktion in Deutschland hat im ersten Halbjahr 2025 deutlich zugelegt. Mit 40 Terawattstunden (TWh) speisten Photovoltaikanlagen rund 30 Prozent mehr Strom ins Netz als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus den Halbjahreszahlen zur öffentlichen Nettostromerzeugung hervor, die das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Anfang Juli veröffentlicht hat.
Trotz dieses Zuwachses sank der Anteil erneuerbarer Energien an der öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland auf knapp 61 Prozent. Im ersten Halbjahr 2024 lag er bei 65 Prozent. Grund dafür war der Rückgang bei der Windkraft. Die Windenergie lieferte mit rund 60 TWh deutlich weniger Strom als im Vorjahr (73,4 TWh). „Das sind rund sechs Prozentpunkte weniger als 2024, einfach weil es weniger Wind gab als letztes Jahr“, sagte Bruno Burger, Wissenschaftler am Fraunhofer ISE. „Die gestiegene Solarstromerzeugung konnte das nur zum Teil ausgleichen.“
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