Donnerstag, 26. Februar 2026

SuedOstLinkRichtfest für Station in der Hohen Börde

[30.09.2025] In der Hohen Börde bei Magdeburg wurde jetzt das Richtfest für eine zentrale Station des SuedOstLinks gefeiert. Die Anlage soll künftig Leitungen bündeln, Kabelübergänge sichern und den Betrieb überwachen.

Baubeteiligte sprechen den Richtspruch an der Kabelübergangs-und -abschnittsstation Hohe Börde.

(Bildquelle: Daniel Seiffert)

Wie der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz berichtet, hat er in der Gemeinde Hohe Börde westlich von Magdeburg das Richtfest für eine kombinierte Kabelübergangs- und -abschnittsstation begangen. Dort wechselt die Leitung aus Wolmirstedt von Freileitung auf Erdkabel; zudem stößt hier der SuedOstLink+ aus dem Norden hinzu. Die Station übernimmt außerdem Aufgaben bei der Überwachung und Fehlerortung im Betrieb.

Der Landrat des Kreises Börde, Martin Stichnoth, verwies auf die besondere Bedeutung für die Region. Der Abschnitt zwischen Wolmirstedt und der Hohen Börde wird über 18 Kilometer als Freileitung geführt – ein Kompromiss, der laut Stichnoth dem Schutz fruchtbarer Böden wie auch den Belangen der Landwirtschaft gerecht werde.

Das Bauwerk entsteht auf einer Fläche von 1,3 Hektar, wird eingegrünt und soll 2026 fertiggestellt sein. Ab 2027 soll die Station in Betrieb gehen. Insgesamt sind fünf solcher Übergangs- und Abschnittsstationen zwischen Magdeburg und Landshut vorgesehen, vier davon im Bereich von 50Hertz.

Der SuedOstLink selbst wird zwei Stromsysteme mit einer Übertragungskapazität von insgesamt vier Gigawatt aufnehmen. Das entspricht der Leistung von rund 1.400 Windkraftanlagen. Dank der eingesetzten Gleichstromtechnik lassen sich große Energiemengen verlustarm und steuerbar über weite Distanzen transportieren.





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