EnBWGründung des Energy Launchpad

Vertreterinnen und Vertreter der am Energy Launchpad beteiligten Unternehmen und Institutionen in Wien.
(Bildquelle: EnBW)
EnBW Baden-Württemberg hat gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Start-up-Szene das Energy Launchpad gegründet. Wie das Unternehmen mitteilt, soll die neue europäische Plattform den Austausch über Ländergrenzen hinweg fördern und Innovationen für die Transformation des Energiesystems beschleunigen. Beteiligt sind unter anderem die ETH Zürich, Energie 360° und die TU Wien sowie Verbund, die TU München und UnternehmerTUM.
Im Mittelpunkt steht das Prinzip der Open Innovation: Hochschulausgründungen, Technologie-Start-ups und etablierte Energieunternehmen arbeiten gemeinsam an Lösungen, die Europas Energiesystem robuster und wettbewerbsfähiger machen sollen. Spin-offs erhalten Unterstützung beim Markteintritt und bei der Skalierung ihrer Technologien. Parallel werden gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte initiiert, um Wissenschaft und Industrie enger zu verknüpfen und ein starkes Netzwerk für Energieinnovation in Europa zu schaffen.
Nach Angaben der EnBW richtet sich der thematische Schwerpunkt im Jahr 2026 auf die Resilienz von Energie- und Infrastruktursystemen – von Cyber- und physischer Sicherheit über klimaangepasste Netze bis hin zu widerstandsfähigen Lieferketten. Künstliche Intelligenz und Quantum Computing sollen dabei helfen, Netze effizienter zu betreiben und Ressourcen intelligent zu steuern. Geplant sind zudem verschiedene Formate wie Challenges, Summer Schools, Awards und Konferenzen, um Forschung und Anwendung zusammenzubringen.
Der Startschuss fiel am 23. Oktober in Wien; der nächste Termin der Roadshow ist am 11. November an der ETH Zürich im Rahmen der Energy Week. Das Netzwerk ist offen für weitere Partner aus Wissenschaft, Industrie und dem europäischen Innovationsökosystem. Ziel bleibt laut EnBW, gemeinsam die Energietransformation in Europa voranzutreiben und technologische Souveränität zu stärken.
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