Klimaaktive KommuneAufruf zur Teilnahme an Wettbewerb

Von Januar bis Ende März 2026 können sich Städte, Gemeinden und Landkreise für die Teilnahme an dem Wettbewerb Klimaaktive Kommune bewerben.
(Bildquelle: 123rf/grinvalds)
Erfolgreiche kommunale Klimaschutzprojekte stehen im Mittelpunkt des Wettbewerbs Klimaaktive Kommune 2026. Wie das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) mitteilt, können sich Städte, Gemeinden und Landkreise von Januar bis Ende März 2026 mit bereits realisierten oder weit fortgeschrittenen Vorhaben bewerben, die nachweislich zur Vermeidung oder Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen beitragen.
Der Wettbewerb richtet sich an Kommunen aus dem gesamten Bundesgebiet und wird vom Difu mit Unterstützung der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit veranstaltet. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Pro Gewinnerkommune ist ein Preisgeld von 40.000 Euro vorgesehen, das für weitere Klimaschutzmaßnahmen eingesetzt werden soll.
Nach Angaben des Difu sind Projekte aus allen Bereichen des kommunalen Klimaschutzes zugelassen. Dazu zählen unter anderem ressourcen- und energieeffiziente Neubauten und Sanierungen, Maßnahmen zur Verkehrs- und Wärmewende, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie Vorhaben, die Klimaschutz mit sozialen Fragestellungen verbinden. Besonders erwünscht sind Projekte, bei denen Kommunalverwaltungen mit externen Akteuren wie Vereinen, Verbänden, Handwerk oder Wirtschaft kooperieren oder gemeinsam mit anderen Kommunen beziehungsweise kommunalen Unternehmen arbeiten.
Die Einreichungen werden in vier Kategorien bewertet, die sich an Größe und Struktur der Kommunen orientieren: Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, Mittelstädte mit 20.000 bis 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, kleinere Städte und Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Landkreise. Gemeindeverbände können sich entsprechend ihrer Gesamteinwohnerzahl einer Kategorie zuordnen. Insgesamt wählt eine Fachjury sechs Gewinnerprojekte aus; jede Auszeichnung ist mit 40.000 Euro dotiert.
Die Jury setzt sich den Angaben zufolge aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamts sowie der kommunalen Spitzenverbände zusammen. Die prämierten Projekte werden bundesweit vorgestellt, unter anderem durch Kurzfilme, Factsheets und begleitende Pressearbeit. Die öffentliche Bekanntgabe und Auszeichnung der Gewinner ist für die Kommunale Klimakonferenz im Herbst 2026 vorgesehen.
Variolytics: Nachhaltigkeitspreis für Messtechnik
[20.10.2026] Das Stuttgarter Unternehmen Variolytics erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Produkte 2027 für ein Messsystem zur Erfassung von Treibhausgasemissionen in Kläranlagen. Die Technologie soll Kommunen dabei unterstützen, insbesondere den Ausstoß von Lachgas zu reduzieren. mehr...
Leipzig: Neues Klimaschutzprogramm vorgelegt
[19.10.2026] Die Stadt Leipzig hat ein Umsetzungsprogramm mit 82 Maßnahmen für den Klimaschutz in den Jahren 2027 und 2028 vorgelegt. Schwerpunkte sind die energetische Sanierung, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Umstellung der Wärmeversorgung. mehr...
Energiekommune: Hermeskeil plant Ausbau der Nahwärme
[16.10.2026] Die Verbandsgemeinde Hermeskeil erzeugt mithilfe von Wind- und Sonnenenergie dreimal so viel erneuerbaren Strom, wie sie selbst benötigt. Nun sollen weitere Haushalte an das Nahwärmenetz angeschlossen werden. Für ihr Engagement wurde die Kommune von der Agentur für Erneuerbare Energien als Energie-Kommune des Monats Oktober 2026 ausgezeichnet. mehr...
Sachsen: Kommunen erhalten Geld aus Wind- und Solarparks
[07.10.2026] Mindestens 390.000 Euro fließen jährlich aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen an sächsische Kommunen. Grundlage sind Vereinbarungen nach Paragraf 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, wie eine Umfrage der Sächsischen Energieagentur zeigt. mehr...
ZSW/BDEW: Erneuerbare decken gut 60 Prozent des Stromverbrauchs
[05.10.2026] Erneuerbare Energien haben in den ersten drei Quartalen 2026 rund 61 Prozent des deutschen Stromverbrauchs gedeckt. Vor allem Wind- und Solarstrom legten gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich zu. mehr...
Mecklenburg-Vorpommern: Kom.EMS steht kostenfrei zur Verfügung
[25.09.2026] Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern können das Energiemanagement-System Kom.EMS ab sofort kostenfrei nutzen. Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Städte, Gemeinden und Landkreise bei der Einführung und Anwendung. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Treibhausgasemissionen sinken um vier Prozent
[18.09.2026] Die Treibhausgasemissionen in Nordrhein-Westfalen sind 2025 gegenüber dem Vorjahr um rund vier Prozent zurückgegangen. Nach vorläufigen Zahlen wurden 171,5 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente ausgestoßen. Seit 1990 haben sich die Emissionen damit mehr als halbiert. mehr...
European Energy Award: Fünf NRW-Kommunen für Klimaschutz ausgezeichnet
[16.09.2026] Dülmen, Minden, Wuppertal, Greven und Warendorf sind mit dem European Energy Award ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurden unter anderem Projekte in den Bereichen Wärmeversorgung, Photovoltaik, Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität. mehr...
Leipzig: Flächenkonzept für erneuerbare Energien vorgelegt
[08.09.2026] Leipzig hat ein Flächenkonzept für erneuerbare Energien erarbeitet. Rund zwei Prozent des Stadtgebiets kommen demnach potenziell für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen infrage. Eine wichtige Rolle sollen Photovoltaikanlagen auf Dächern spielen. mehr...
Stadtwerke Osnabrück: Nachhaltigkeitsbericht erstellt
[07.09.2026] Die Stadtwerke Osnabrück haben ihren ersten konzernweiten Nachhaltigkeitsbericht nach CSRD-Logik digital erstellt. Eine PowerApp und ein Power-BI-Dashboard bündeln dafür Nachhaltigkeits- und Emissionsdaten und sollen die Transformation steuerbar machen. mehr...
Nachhaltige Wirtschaftsflächen: Vom Standort zur passenden Strategie
[02.09.2026] Eine Typologie mit sechs Kategorien zeigt, welche Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu Gewerbe- und Industriegebieten passen. Die Systematik soll Kommunen helfen, Flächennutzung, Klimaanpassung, Energie und Mobilität schon früh standortgerecht zu planen. mehr...
Braunschweig: Projekt als Klima-Leuchtturm ausgezeichnet
[31.08.2026] Braunschweig erhält für das Beteiligungsprojekt COABS erneut den Preis „Klima-Leuchtturm“. Das Projekt entwickelte mit Wissenschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft konkrete Bausteine für die kommunale Klimaanpassung. mehr...
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen: Elf Kommunen erhalten Auszeichnung
[27.08.2026] Elf Kommunen sind beim Wettbewerb „Klima kommunal“ 2026 für Projekte zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung ausgezeichnet worden. Darunter finden sich auch Vorhaben mit Bezug zu Energieversorgung, Wärme und kommunalen Liegenschaften. mehr...
Stuttgart: Klimaziele nicht erreichbar
[17.08.2026] Stuttgart hat seine Treibhausgasemissionen seit 1990 deutlich reduziert. Für das Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden, reicht das bisherige Tempo jedoch nicht aus. Das geht aus dem neuen Bericht zur Gesamtstädtischen Klimastrategie hervor. Besonders kritisch bewertet die Stadt die Entwicklung im Wärmesektor. mehr...
Energie-Kommune: Tangerhütte setzt auf Erneuerbaren-Mix
[11.08.2026] In Tangerhütte sind bereits Anlagen zur Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energien mit einer Leistung von rund 261 Megawatt installiert. Es sind weitere Wind- und Solarprojekte geplant. Zugleich arbeitet die Stadt an einer nachhaltigen Wärmeversorgung und setzt auf einen großen neuen Batteriespeicher. mehr...
















