Dienstag, 3. November 2026

Kreis BorkenPositive Bilanz zu Beratungsangeboten

[21.01.2026] Der Klimakreis Borken zieht für 2025 eine positive Bilanz seiner Informationsangebote zur energetischen Sanierung und kündigt für 2026 neue Beratungstage und Veranstaltungsformate an. Nach Angaben des Netzwerks stießen insbesondere Vorträge, Klimawochen und Energiechecks auf große Resonanz in der Bevölkerung.

Die kommunalen Klimaschutzbeauftragten aus dem Kreis Borken haben beim letzten Netzwerktreffen des Klimakreises Borken auf die Aktivitäten des Jahres 2025 zurückgeblickt und ihre Aktivitäten für das neue Jahr geplant.

(Bildquelle: Kreis Borken)

Gezielte Information zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden bleibt ein zentrales Handlungsfeld des Klimakreises Borken. Wie der Kreis Borken berichtet, hat das Netzwerk aus Kreisverwaltung sowie 17 Städten und Gemeinden im Jahr 2025 zahlreiche Informations- und Beratungsangebote umgesetzt und will diese Arbeit 2026 fortsetzen und ausbauen.

Im Fokus standen im vergangenen Jahr Themen wie Heizungstechnik, Gebäudedämmung, Photovoltaik und Förderprogramme. Nach Angaben des Klimakreises waren insbesondere die Veranstaltungsreihen „Tipps vom Profi“ stark nachgefragt. In vier Regionen des Kreises informierten Fachleute der Kreishandwerkerschaft Borken gemeinsam mit der Sanitär-Heizung-Klima-Innung Ahaus zu technischen und wirtschaftlichen Aspekten der energetischen Sanierung. Ergänzend verweist der Kreis auf das landesweite Informationsnetzwerk „altbauneu“, dessen überarbeitete Internetplattform Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern weiterführende Inhalte zur Sanierung von Bestandsgebäuden bereitstellt.

Reger Austausch

Auch auf überregionaler Ebene engagierte sich der Klimakreis. Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen und Kreisen des Münsterlands tauschten sich im Rahmen der Initiative „Münsterland ist Klimaland“ beim Wärmekongress auf dem Maakwi Campus in Heek über Strategien für die Wärmewende aus. Rund 150 Teilnehmende diskutierten dort laut Veranstalter über technische Lösungen und kommunale Handlungsmöglichkeiten.

Ein fester Bestandteil der Arbeit bleiben die jährlichen Klimawochen. Im September 2025 umfasste das Programm mehr als 50 Veranstaltungen zu Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit. Nach Angaben der Koordinatorin Judith Wiltink erreichten die Angebote mehrere Tausend Bürgerinnen und Bürger. Die nächsten Klimawochen sind für den Zeitraum vom 14. bis 27. September 2026 geplant.

Im Rahmen der Klimawochen startete zudem die Sonderaktion „Ihr Zuhause im Energiecheck“. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW bot der Klimakreis in mehreren Kommunen vor Ort unabhängige Energieberatungen an. Dabei erhielten Eigentümerinnen und Eigentümer nach einer Begehung ihres Hauses individuelle Empfehlungen zu Sanierungsmaßnahmen und Fördermöglichkeiten.

Weitere Schwerpunkte lagen auf dem Ausbau der Solarenergie. Bei den „Solartagen im Kreis Borken“ organisierte der Klimakreis gemeinsam mit dem Solarenergie Förderverein Deutschland mehrere Fachvorträge. Parallel dazu fanden monatliche Online-Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW statt, unter anderem zu Photovoltaik und neuen Heizsystemen. Diese digitalen Angebote sollen auch 2026 fortgeführt werden.

Zuschüsse für Batteriespeicher

Zur Förderung der dezentralen Nutzung erneuerbarer Energien setzte der Kreis zudem erneut das Batteriespeicher-Förderprogramm um. Bereits zum vierten Mal konnten Betreiber älterer Photovoltaikanlagen Zuschüsse für Batteriespeicher und die Anpassung der elektrischen Infrastruktur beantragen, sofern die Anlagen auf Eigenverbrauch umgestellt wurden.

Für das Jahr 2026 plant der Klimakreis weitere Informationsformate. Neben zusätzlichen Online-Vorträgen sollen in elf Kommunen Energieberatungstage stattfinden. Unter dem Titel „Kommunale Wärmeplanung – was nun?!“ sind Veranstaltungen zu Handlungsstrategien, effizienter Wärmeversorgung und dem Einsatz erneuerbarer Energien angekündigt. Konkrete Termine will der Kreis zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

Ergänzend verweist der Klimakreis auf bestehende Beratungsangebote der Verbraucherzentrale NRW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können dort kostenfrei einen Wärmepumpen-Angebotsvergleich nutzen und eingereichte Angebote fachlich prüfen lassen.

Der Klimakreis Borken ist das kreisweite Netzwerk der 17 Städte und Gemeinden sowie der Kreisverwaltung. Das Gremium trifft sich regelmäßig, um Projekte abzustimmen, gemeinsame Maßnahmen zu entwickeln und den Austausch zur kommunalen Klimaschutzarbeit zu koordinieren. Ziel ist es, die Aktivitäten im Kreisgebiet zu bündeln und Synergien zu nutzen.



Stichwörter: Klimaschutz, Kreis Borken


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