Samstag, 11. April 2026

ABO WindZuschlag für drei Solarparke erhalten

[25.02.2026] ABO Energy erhält in der jüngsten EEG-Ausschreibung der Bundesnetzagentur Zuschläge für drei Solarparke mit rund 50 Megawatt Leistung. Damit baut der Projektentwickler sein Hybridportfolio aus Photovoltaik und Batteriespeichern weiter aus und behauptet sich in einem erneut stark überzeichneten Wettbewerbsumfeld.

Komm in den totgesagten Solarpark und kau.

(Bildquelle: ABO Energy)

In der jüngsten EEG-Ausschreibung hat sich ABO Energy Tarife für drei Solarparke mit zusammen rund 50 Megawatt (MW) gesichert. Wie das Unternehmen mitteilt, gingen die Zuschläge an Projekte in Schlangenbad in Hessen mit 20 Megawatt peak (MWp), in Ober-Olm in Rheinland-Pfalz mit 18,9 MWp sowie in Schieder-Schwalenberg in Nordrhein-Westfalen mit 10,55 MWp.

Der Baustart ist für Herbst 2026 geplant. 2027 will ABO Energy alle drei Anlagen mit Batteriespeichern ausrüsten. Das Unternehmen war damit in allen drei Solar-Ausschreibungsrunden des Jahres 2025 erfolgreich. In den ersten beiden Runden hatte es bereits Zuschläge für fünf Solarparke mit zusammen gut 57 MW erhalten.

Die drei nun bezuschlagten Projekte sind Teil eines Portfolios aus acht Hybridanlagen. Es umfasst insgesamt 100 MWp Photovoltaikleistung und rund 80 MW Batteriespeicher. Mit Investoren führt ABO Energy derzeit Gespräche über den Verkauf des Gesamtpakets. Drei der acht Anlagen befinden sich bereits im Bau oder stehen unmittelbar vor dem Baustart.

„Alle Projekte werden mit einem Batteriespeicher umgesetzt – ein wichtiger Baustein, um erneuerbaren Strom zeitlich versetzt in die Stromnetze abzugeben und die Wirtschaftlichkeit der Projekte zu optimieren“, sagt Amaya Hilpert, Bereichsleiterin für die Solar- und BESS-Projektentwicklung Deutschland. Neben sogenannten Grünstromspeichern, die den vor Ort erzeugten Solarstrom puffern, sieht das Portfolio auch Graustromspeicher mit 45 MW Leistung vor. Diese nehmen zusätzlich Strom aus dem öffentlichen Netz auf und tragen so zur Stabilisierung der Netze bei.

Die Ausschreibung war erneut deutlich überzeichnet. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 2.328 MW gingen Gebote über 5.247 MW ein. 262 Gebote erhielten einen Zuschlag. Der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 5,00 Cent pro Kilowattstunde und damit leicht über dem Wert der vorherigen Runde.





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