Beteiligungenercity und Thüga trennen sich
enercity und Thüga planen die Entflechtung ihrer gegenseitigen Beteiligungen. Nach Angaben beider Unternehmen besitzt enercity 20,5 Prozent an Thüga, Thüga wiederum hält 24 Prozent an enercity. Mehrheitsgesellschafterin von enercity ist die Landeshauptstadt Hannover mit knapp 76 Prozent. Künftig soll der Anteil von enercity an Thüga auf die übrigen Gesellschafter übergehen. Dadurch solle die Kontinuität im Gesellschafterkreis gesichert und gestärkt werden, heißt es. Der Anteil von Thüga an enercity soll zunächst an die Stadt Hannover übertragen werden.
Details zur Umsetzung sind noch offen
Beide Unternehmen erklären, sie wollten auch künftig gemeinsam kommunale Interessen in der Energiewirtschaft vertreten. Die Entflechtung solle zudem helfen, strategische Ziele klarer und konsequenter zu verfolgen. Über konkrete Schritte, Zeitplan und weitere Details haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Die Vereinbarung steht unter Vorbehalt der Zustimmung zuständiger Gremien und Behörden.
Grundlage für weiteres Wachstum
„Die angestrebte Entflechtung ist die konsequente Fortführung der strategischen Weiterentwicklung der enercity“, sagt Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende von enercity. Man wolle die Energie- und Wärmewende in Hannover und im Norden weiter umsetzen. Der Vorstandsvorsitzende von Thüga, Constantin H. Alsheimer, erklärt: „Durch die Entflechtung wird die Gesellschafterstruktur der Thüga klarer und fokussierter. Damit stärken wir gezielt unsere finanzielle Handlungsfähigkeit und schaffen die Grundlage für weiteres Wachstum.“
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