KarlsruheEntsorgungsbetrieb baut elektrische Flotte weiter aus

E-Fahrzeuge haben sich im täglichen Betrieb des Teams Sauberes Karlsruhe bewährt.
(Bildquelle: TSK)
Das Team Sauberes Karlsruhe erweitert seine Flotte batterieelektrischer Entsorgungsfahrzeuge und baut gleichzeitig die Lade-Infrastruktur aus. Wie der Eigenbetrieb der Stadt Karlsruhe mitteilt, steigt die Zahl der E-Fahrzeuge von derzeit acht auf künftig 19. Dafür entstehen bis zu 20 Ladepunkte, die den täglichen Einsatz der Fahrzeuge im Stadtgebiet sicherstellen sollen.
Bereits heute setzt das Team Sauberes Karlsruhe sieben batterieelektrische Abfallsammelfahrzeuge vom Typ Mercedes-Benz eEconic sowie einen batterieelektrischen Abrollcontainer-Lkw von Scania im Regelbetrieb ein. Nach Angaben des Eigenbetriebs haben sich die Fahrzeuge im täglichen Einsatz bewährt. Die acht E-Fahrzeuge sparen demnach bereits mehr CO₂ ein als der gesamte städtische Pkw-Fuhrpark.
Mit den zusätzlichen Fahrzeugen wächst auch der Bedarf an Ladeleistung. Die Lade-Infrastruktur wird deshalb so ausgelegt, dass bis zu 20 Ladepunkte zur Verfügung stehen. Dabei berücksichtigt das Lademanagement auch zusätzliche Energiebedarfe, etwa für die Vorkonditionierung der Batterien in den Wintermonaten.
„Die Erweiterung unserer Lade-Infrastruktur ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen kommunalen Mobilität. So stellen wir sicher, dass unsere E-Fahrzeuge täglich zuverlässig im Einsatz sind und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit machen wir unsere Entsorgungslogistik fit für die Zukunft“, sagt Betriebsleiter Dominic Harz.
Auch die Beschäftigten bewerten die Elektrofahrzeuge laut Team Sauberes Karlsruhe positiv. Sie heben insbesondere die leise Fahrweise, den vibrationsarmen Betrieb, die gute Beschleunigung sowie die emissionsfreien Arbeitsbedingungen beim Entleeren der Abfallbehälter hervor.
Langfristig will das Team Sauberes Karlsruhe den gesamten städtischen Fuhrpark bis 2035 mit Ausnahme einer kleinen Notfallreserve auf alternative Antriebe umstellen. Der Eigenbetrieb sieht darin einen Beitrag zur Umsetzung der kommunalen Klimaziele und des Klimaschutzkonzepts 2030.
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