Freitag, 10. Juli 2026

Hamburger EnergienetzeFreie und Hansestadt profitiert vom Ergebnis

[10.07.2026] Die Hamburger Energienetze haben im Jahr 2025 ihre Investitionen in die Energieinfrastruktur deutlich erhöht und gleichzeitig ihre Gewinnabführung an die Stadt gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens stiegen zudem Umsatz und Ergebnis nach Steuern gegenüber dem Vorjahr.

Hamburger Energienetze präsentierte die Bilanz auf der Jahrespressekonferenz 2026.

Karin Pfäffle, Sprecherin der Geschäftsführung; Dr. Alexander von Vogel, Vorsitzender des Aufsichtsrats und Staatsrat der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg; Michael Dammann, Technischer Geschäftsführer; Gabriele Eggers, Kaufmännische Geschäftsführerin; Dr. Peter Wolffram, Geschäftsführer für den Bereich Unternehmen und Kunde

(Bildquelle: Hamburger Energienetze)

Die Hamburger Energienetze haben ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2025 vorgelegt. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg die Gewinnabführung an die Stadt gegenüber dem Vorjahr um 21,5 Prozent auf über 130 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich von 110 auf 131,6 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse legten um rund 169 Millionen Euro auf knapp 1,5 Milliarden Euro zu. Nach Unternehmensangaben waren dafür vor allem höhere Erlöse aus der Stromnetznutzung sowie gestiegene Durchleitungsmengen verantwortlich.

Steigende Investitionen

Auch die Investitionen in die Hamburger Energieinfrastruktur nahmen zu. Sie stiegen 2025 um rund 32 Prozent auf 582 Millionen Euro. Das Geld floss nach Unternehmensangaben in die Modernisierung, Erweiterung und Digitalisierung der Energie-Infrastruktur. Im vergangenen Jahr erneuerten die Hamburger Energienetze mehr als 255 Kilometer Stromleitungen. Zusätzlich wurden über 124 Kilometer Kabel neu verlegt. Das Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN wuchs um 8,2 Kilometer. Es soll 2027 bei einer Gesamtlänge von 40 Kilometern erstmals mit Wasserstoff befüllt werden. Bis 2031 ist ein Ausbau auf 60 Kilometer Leitungslänge geplant.

Neuorganisation auf gutem Weg

Ein weiteres Thema des Geschäftsjahres war die Zusammenführung der Strom-, Gas- und Wasserstoffsparte. Die organisationsrechtliche Fusion trat am 1. Januar 2026 in Kraft. Der Großteil der wichtigsten Arbeitsprozesse sei bereits neu aufgesetzt und abgestimmt worden. Umfragen unter den Beschäftigten zeigten nach Angaben des Unternehmens, dass die Neuorganisation auf einem guten Weg sei.





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