Dienstag, 12. Mai 2026

WaldkappelABO Energy baut Batteriespeicher

[14.05.2025] ABO Energy hat jetzt mit den Bauarbeiten für einen 16-Megawatt-Batteriespeicher im nordhessischen Waldkappel begonnen. Die Anlage soll ab Herbst 2025 helfen, Strom aus erneuerbaren Quellen effizient zu speichern und das Netz zu stabilisieren.

Im hessischen Rechtenbach hat ABO Energy 2023 bereits einen großen Batteriespeicher mit 16 Megawatt Leistung ans Netz gebracht.

(Bildquelle: ABO Energy)

In Waldkappel (Nordhessen) startet ABO Energy in Kürze die vorbereitenden Arbeiten für einen neuen Batteriespeicherpark. Wie das Unternehmen mitteilt, wird die Anlage eine Leistung von 16 Megawatt (MW) und eine Speicherkapazität von 32 Megawattstunden (MWh) bieten. Rechnerisch entspricht das dem nächtlichen Stromverbrauch von knapp 10.000 Zwei-Personen-Haushalten. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2025 vorgesehen.

Bei dem Speicher handelt es sich um das vierte eigenständige Projekt dieser Art von ABO Energy in Deutschland. Es ist zugleich das erste, das seine volle Leistung über einen Zeitraum von zwei Stunden liefern kann. Technisch hebt sich das Vorhaben auch durch seine Bauweise ab: Statt der sonst üblichen Containerlösung setzt das Unternehmen auf vormontierte modulare Racks, die auf Stahlrahmen installiert werden. Diese Module können vollständig ausgestattet zur Baustelle geliefert werden, was die Montagezeit vor Ort erheblich verkürzt. Jedes Rack verfügt über ein eigenes Wärme- und Schutzsystem.

Die Planungsphase des Projekts war mit umfangreichen Genehmigungsverfahren verbunden. Für die Baugenehmigung mussten unter anderem Gutachten zu Lärm, Brandschutz, Entwässerung, Bodenverhältnissen und Flächenversiegelung vorgelegt werden. Die Abstimmung mit der Stadt Waldkappel sei dabei durchweg konstruktiv verlaufen, wie Projektleiter Tobias Storcks betont: „Die Zusammenarbeit mit Bürgermeister, Bauamt und der gesamten Verwaltung war von Beginn an hervorragend.“

ABO Energy plant, die fertige Anlage in den kommenden Wochen an einen Betreiber zu veräußern. Das Unternehmen wird aber voraussichtlich weiterhin für die technische und wirtschaftliche Betriebsführung verantwortlich bleiben.





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