Sonntag, 10. Mai 2026

EntegaApp für Ökostrom

[15.08.2024] Transparenz und Kontrolle über die Stromkosten bietet Entega mit einer neuen App für Öko-Tarife.
Maximale Transparenz und Kostenkontrolle über Stromkosten und -verbrauch ist per Entega-App möglich.

Maximale Transparenz und Kostenkontrolle über Stromkosten und -verbrauch ist per Entega-App möglich.

(Bildquelle: Entega)

Ab sofort gibt es zum Tarif Entega-Ökostrom dynamisch auch eine App. Das Entega-Cockpit ermöglicht Verbrauchern mit und ohne Smart Meter maximale Transparenz und Kontrolle über Stromkosten und -verbrauchsdaten. Kunden des Tarifs können ihre Verbrauchsdaten und die damit verbundenen Kosten einsehen und mit einem Smart Meter aktiv teure Stunden vermeiden.
Entega aus Darmstadt hat Anfang August 2024 die Endkunden-App vorgestellt. Die App ist nur in Verbindung mit dem dynamischen, also an den stündlichen Börsenpreis gekoppelten Tarif Entega-Ökostrom dynamisch erhältlich, der 2023 eingeführt wurde. Als einer der wenigen dynamischen Tarife ist er nicht nur mit einem so genannten Smart Meter, sondern auch mit herkömmlichen Zählern abschließbar. Alle Stromkunden sollen so die Möglichkeit haben, von den Preisschwankungen an der Strombörse zu profitieren.
Entwickelt hat das Produkt und die App eine 100-prozentige-Tochter der Entega: die Energy Market Solutions aus Berlin (EMS). Florian Müller, Geschäftsführer der Energy Market Solutions, betont, wie wichtig Apps für die Energiewende sind: „Wir sind der festen Überzeugung, dass Energieverbraucher der Schlüssel zu einer erfolgreichen Energiewende sind. Doch aktuell fehlt es entweder am Bewusstsein oder an wirksamen Instrumenten, um den individuellen Stromverbrauch und die -kosten zu beeinflussen.“

Europäische Kooperation von Entega, EMS und Eliq

Basis des Cockpits ist die bereits in etlichen europäischen Märkten etablierte Eliq Energy Insights Platform, die in den vergangenen Monaten an die Spezifika des deutschen Strommarkts angepasst wurde. Gemeinsame Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. Håkan Ludvigson, CEO von Eliq, sieht in der Kooperation große Vorteile für alle Beteiligten: „In enger Zusammenarbeit mit den Spezialisten von EMS konnten wir die App an die spezifischen Bedürfnisse des deutschen Strommarkts anpassen. Die Erweiterung um Nicht-Smart-Meter-basierte Anwendungen und die Entwicklungs-Roadmap für die kommenden Monate und Jahre versprechen eine hohe Relevanz der Eliq Energy Insight Platform für Versorger und Endkunden in Deutschland.“

Dynamische Tarife als Energiewende-Turbos

Dynamische Tarife sind Energiewende-Turbos. Antje Winter, Geschäftsführerin der Entega-Plus GmbH sowie der EMS, erklärt warum: „Sie können nicht nur handfeste monetäre Vorteile für Verbraucher bringen und das Energiesystem als Ganzes entlasten, sie schaffen vor allem Transparenz und Dialog rund um das Thema Energiewende.“ Für die meisten Verbraucher – vor allem für die so genannten Prosumer, die in steuerbare Energiewende-Technologie (PV-Anlagen, Speicher, Elektroautos Wärmepumpen) investiert haben, sind dynamische Tarife mit ihren konkreten Flexibilitätsanreizen sehr attraktiv. Wird ihr Verbrauch viertelstundengenau gemessen, profitieren sie unmittelbar von der Verschiebung ihres Verbrauchs aus teuren Stunden in Stunden mit niedrigen Börsenpreisen. Aber auch bei Endkunden ohne Smart Meter wird das Bewusstsein um die Preisdynamiken perspektivisch das Verbrauchsverhalten verändern. Zwingende Voraussetzung dafür ist jedoch eine niedrigschwellige Visualisierung von Verbrauch und Kosten in einer App. Und hier kommt das ENTEGA-Cockpit in Spiel.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Informationstechnik

ASEW: Plattform für IoT-Angebote

[29.04.2026] Eine Informationsplattform für Anwendungen des Internet of Things soll kommunale Unternehmen, Betriebe und öffentliche Einrichtungen über bestehende Angebote informieren. Das Projekt mehrerer Stadtwerke wird von der ASEW koordiniert. mehr...

Computergenerierte Ansicht eines umzäunten Umspannwerks mit zahlreichen Strommasten, Schaltanlagen und zwei Betriebsgebäuden in ländlicher Umgebung. Im Hintergrund sind Felder, Waldflächen und mehrere Windräder zu sehen. Oben rechts liegt ein türkisfarbenes Logo über dem Bild.

Siemens: Security-Dienst für Energie und Infrastruktur

[23.04.2026] Siemens Smart Infrastructure hat einen neuen Sicherheitsdienst für Energieversorger, Industrieunternehmen sowie Betreiber Kritischer Infrastrukturen vorgestellt. Die Lösung soll Cyber-Angriffe schneller erkennen und den Betrieb digitalisierter Anlagen absichern. Der erste Kunde in Deutschland sind die Hertener Stadtwerke. mehr...

interview

Interview: Ende-zu-Ende gut, alles gut

[23.04.2026] Anstatt eine Vielzahl an Einzeltools anzubieten, versteht sich die Lösungsplattform GY der Wilken Software Group als eine Art integriertes Betriebssystem. Im Interview mit stadt+werk erläutert Tobias Mann, Chief Customer Officer (CCO) der Wilken Software Group, wie GY Prozesse in der Energiewirtschaft zukunftsfähig organisiert. mehr...

Frankfurt (Oder): Stadtwerke setzen auf Echtzeit-Steuerung

[15.04.2026] Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) treiben die digitale Optimierung ihrer Energieanlagen voran. In Zusammenarbeit mit Data Cybernetics soll eine Software den Betrieb flexibler und wirtschaftlicher gestalten. Das Ziel ist eine automatisierte Steuerung in Echtzeit. mehr...

Collage zu Energieversorgung mit Heizungsregler, Wasserhahn, Stecker, Windrädern, Strommasten und Telekom- sowie Thüga-Logo.

Thüga: KI-Rahmenvertrag mit der Telekom

[15.04.2026] Das Stadtwerke-Netzwerk Thüga setzt auf KI-Anwendungen der Deutschen Telekom. Die Systeme sollen kommunale Energie- und Wasserdienstleister bei Standardaufgaben unterstützen. Nach Angaben der Unternehmen erfolgt die Datenverarbeitung ausschließlich im europäischen Rechtsraum. mehr...

Smight: Stromversorgung Greding führt Echtzeit-Monitoring ein

[08.04.2026] Die Stromversorgung Greding führt Echtzeit-Monitoring in ihren Ortsnetzstationen ein und digitalisiert damit ihr Verteilnetz. Der Schritt soll den Netzbetrieb angesichts wachsender Einspeisung und Lasten präziser steuern und gezieltere Investitionen ermöglichen. mehr...

rku․it: Fünf Energieversorger steigen auf Plattform um

[31.03.2026] Das Unternehmen rku․it bringt fünf Energieversorger gleichzeitig auf seine Plattform NextGen in den Produktivbetrieb. Der koordinierte Parallel-Go-live zeigt, wie skalierbar integrierte Cloud-Lösungen in der Energiewirtschaft heute umgesetzt werden können. mehr...

EWE: Eigenes SOC für IT- und OT-Systeme

[25.03.2026] Der Energie- und Telekommunikationskonzern EWE baut seine Cyber-Abwehr mit einem eigenen Security Operations Center für IT- und OT-Systeme aus. Das Angebot richtet sich bundesweit an Unternehmen und KRITIS-Betreiber und reagiert auf steigende Anforderungen durch NIS2, KI-gestützte Angriffe und komplexe Cloud-Umgebungen. mehr...

Advertorial: Forderungsmanagement auslagern

[19.03.2026] Der Fachkräftemangel zwingt Energieversorger zum Umdenken. Gleichzeitig steigen die Anforderungen im Forderungsmanagement. Die Lösung: Ein spezialisierter Partner übernimmt die komplette Zahlungsabwicklung – von der ersten Buchung bis zum Inkasso. mehr...

beegy: EEBUS-Zertifikat erhalten

[19.03.2026] Das Heim-Energiemanagementsystem von beegy ist nach dem herstellerübergreifenden EEBUS-Standard zertifiziert. Damit erfüllt die Lösung zentrale Vorgaben für interoperables Energiemanagement und wird für Energieversorger im Prosumer-Markt unmittelbar einsetzbar. mehr...

kraftwerk Software Gruppe: Energieversorger wechseln auf cloudbasierte Plattform

[18.03.2026] Die Stromversorgung Greding und die Stadtwerke Hemau stellen ihre IT-Landschaft gemeinsam auf eine cloudbasierte Plattform um. Das Projekt soll Prozesse vereinheitlichen, Synergien heben und den Weg für weitere Digitalisierungsschritte ebnen. mehr...

Stadtwerke Lübeck: Erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen

[13.03.2026] Die Stadtwerke Lübeck haben ihr erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen, das sensible Daten künftig direkt vor Ort verarbeitet und speichert. Das Projekt soll die digitale Souveränität der Region stärken – und stößt schon zum Start auf große Nachfrage. mehr...

Nexiga: Plattform analysiert Strommarkt-Dynamiken

[05.03.2026] Das Unternehmen Nexiga bringt mit dem Hellbrise Monitor eine neue Datenplattform zur Analyse von Strommarkt-Dynamiken an den Start. Das Tool soll Einspeisespitzen, negative Preise und strukturelle Risiken der Energiewende transparent machen und richtet sich an Versorger, Netzbetreiber, Forschung und Politik. mehr...

VertiGIS: Vorarlberger Energienetze erneuert Geo-Informationssystem

[04.03.2026] Das Unternehmen Vorarlberger Energienetze stellt sein Geo-Informationssystem auf die dritte Generation um und setzt dabei auf Technologie von VertiGIS. Der Wechsel ist wegen des auslaufenden Altsystems bis 2028 zwingend und betrifft Datenqualität, Netzbetrieb und künftige KI-Anwendungen gleichermaßen. mehr...

Mitarbeiterin im Kundenzentrum der evm mit Headset vor zwei Monitoren im Büro, im Hintergrund eine gelbe Wand mit evm-Logo.

evm: KI-Chatbot entlastet Kundenservice

[03.03.2026] Das kommunale Unternehmen Energieversorgung Mittelrhein (evm) zieht eine Zwischenbilanz zum Einsatz seines KI-Chatbots Eva. Demnach wurden allein im Jahr 2025 mehr als 40.000 Gespräche geführt. mehr...