23. Energietag Rheinland-PfalzAuswirkungen der Corona-Pandemie
Der 23. Energietag des Landes Rheinland-Pfalz findet am 3. September 2020 an der Technischen Hochschule Bingen statt. Aufgrund der Corona-Auflagen wird die Präsenzveranstaltung mit begrenzter Teilnehmerzahl an der Hochschule stattfinden und parallel per Livestream online übertragen, informiert die Transferstelle Bingen, welche die Fachtagung veranstaltet. Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen für die wirtschaftliche Situation weltweit und damit auch Konsequenzen für Umwelt- und Klimaschutz. Zwar sind die Konsequenzen noch nicht vollständig abzuschätzen, aber es gilt, neue Fragen zu stellen, so der Veranstalter. Gibt es einen Konsens für das Erreichen der Klimaziele, der von allen mitgetragen wird und umsetzbar ist in Zeiten von Corona und auch danach? Droht durch die Corona-Pandemie eine für viele Jahre dominierende Diskussion über den Schutz der Wirtschaft und gerät dabei der Umwelt- und Klimaschutz in den Hintergrund? Oder trägt die Pandemie sogar zu einem neuen Bewusstsein bei – für die Probleme globaler Lieferketten, die Umweltwirkungen unseres Wirtschafts- und Energiesystems und für die Frage, was jeder mit Blick auf Umwelt- und Klimaschutz tun kann? Diese Fragen sollen im Laufe der Veranstaltung in Bingen gestellt und gemeinsam bearbeitet werden. Unter anderem stelle Ulrike Höfken (Bündnis 90/Die Grünen), Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, das aktuelle Konjunkturprogramm der Bundesregierung zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie vor und rufe zum weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien auf. Weitere Referenten thematisieren beispielsweise, wie sich Kommunen auf die neuen Rahmenbedingungen einstellen und Oslo und Norwegen als mögliche Vorbilder im Bereich Elektromobilität vorangehen. Tim Jackson, Professor für nachhaltige Entwicklung an der Universität Surrey, wird einen Vortrag zum Thema Postwachstumsökonomie halten, kündigen die Veranstalter an.
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[07.04.2026] Mit der Fortschreibung ihres Klimaschutzprogramms hat die Stadt Tübingen für die Sektoren Strom, Wärme und öffentlichen Verkehr einen klaren Transformationspfad definiert. Das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden, rückt damit in greifbare Reichweite. mehr...
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[01.04.2026] Wolfsburg legt mit dem „Masterplan 100% Klimaschutz“ einen konkreten Fahrplan zur Treibhausgasneutralität bis 2040 vor. Der Maßnahmenkatalog soll zentrale Bereiche wie Verkehr, Gebäude und Energieversorgung neu ausrichten und steht im Mai zur politischen Entscheidung. mehr...
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