Offshore-Windpark ArkonaBauphase beginnt
Im Sassnitzer Fährhafen auf Rügen wurde jetzt der Grundstein für den Offshore-Windpark Arkona, ein gemeinsames Projekt von E.ON und Statoil, gelegt. Wie der E.ON-Konzern mitteilt, haben unter anderen Erwin Sellering (SPD), Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, und Uwe Beckmeyer (SPD), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), an dem symbolischen Akt teilgenommen. Neben dem Bau des Betriebsgebäudes liege auch die Vorbereitung des Baugrunds im Windparkfeld im Plan. Ebenso mache der vom Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz bereitzustellende Netzanschluss an Land mit drei Seekabeln Fortschritte, aktuell würden täglich zwei Kilometer Kabel verlegt. Wichtige Zulieferer hätten außerdem mit der Produktion von Großkomponenten begonnen. Im Jahr 2017 werde dann die Installation dieser Großkomponenten erfolgen, im Jahr 2019 soll der Windpark bereits vollständig in Betrieb sein. Das Windcluster Arkona liegt 35 Kilometer nordöstlich der Insel Rügen. Der Windpark werde über eine Leistung von 35 Megawatt (MW) verfügen und soll rechnerisch 400.000 Haushalte mit Windstrom versorgen. Installiert werden 60 Turbinen der Sechs-Megawatt-Klasse des Herstellers Siemens. Sie werden auf Monopfahl-Fundamenten in Wassertiefen von 23 bis 37 Metern errichtet. E.ON werde den Bau und Betrieb des Windparks verantworten. Partner mit einem Anteil von 50 Prozent ist der norwegische Energiekonzern Statoil. Das Investitionsvolumen betrage 1,2 Milliarden Euro. Laut eigenen Angaben wird E.ON das erste Unternehmen sein, das sowohl in der deutschen Nord- als auch in der Ostsee eigene Offshore-Windparks betreibt.
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