enviaMBeteiligung an Biomasse-Heizkraftwerk

Heizkraftwerk Zwickau-Süd: enviaM will sich mit 40 Prozent beteiligen.
(Bildquelle: Zwickauer Energieversorgung (ZEV))
Die envia Mitteldeutsche Energie (enviaM) plant eine Beteiligung am Heizkraftwerk Zwickau-Süd. Wie der regionale Energieversorger mitteilt, habe das Unternehmen bereits eine Option zum Kauf von 40 Prozent der Anteile des Betreibers Heizkraftwerk Zwickau Süd GmbH erworben. Es sei beabsichtigt, die Option mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Dezember 2016 auszuüben. Die anderen 60 Prozent der Gesellschaft werden von der Zwickauer Energieversorgung (ZEV) gehalten. Die Aufsichtsräte beider Unternehmen haben dem Einstieg von enviaM zugestimmt, heißt es in einer Pressemeldung. enviaM-Vertriebsvorstand Andreas Auerbach erklärt: „Mit der geplanten Beteiligung am Biomasse-Heizkraftwerk Zwickau treiben wir unsere Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien weiter voran. Wir pflegen mit der Zwickauer Energieversorgung seit vielen Jahren enge Geschäftsbeziehungen und freuen uns über den Ausbau unserer erfolgreichen Zusammenarbeit.“ Volker Schneider, kaufmännischer Geschäftsführer der Zwickauer Energieversorgung, ergänzt: „enviaM ist unser Wunschpartner. Das Unternehmen verfügt über sehr viel Wissen und Erfahrung beim Betrieb von Kraftwerken. Dies ist für die Weiterentwicklung unseres Biomasse- Heizkraftwerks in Zwickau von großem Nutzen.“ Das Biomasse-Heizkraftwerk in Zwickau ist 2012 in Betrieb gegangen. Es hat eine elektrische Leistung von fünf Megawatt und eine thermische Leistung von zehn Megawatt. Pro Jahr werden nach Angaben der Betreibergesellschaft rund 35 Gigawattstunden Strom und rund 80 Gigawattstunden Wärme erzeugt. Als Brennstoff werden Holzhackschnitzel eingesetzt.
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