Donnerstag, 12. März 2026

VoltarisDie Zeit drängt

[26.02.2015] Auf der E-world 2015 präsentierte das Unternehmen Voltaris seine Dienstleistungen zur Unterstützung des Roll-outs von Smart Metern. Energieversorger müssten jetzt individuelle Strategien entwickeln, rät der Spezialist für Messsysteme.
Die Einführung intelligenter Messsysteme war ein Schwerpunktthema am Messestand des Unternehmens Voltaris auf der E-world 2015.

Die Einführung intelligenter Messsysteme war ein Schwerpunktthema am Messestand des Unternehmens Voltaris auf der E-world 2015.

(Bildquelle: VOLTARIS GmbH)

Pünktlich zur Fachmesse E-world (10. bis 12. Februar 2015, Essen) hat das Bundeswirtschaftsministerium sieben Eckpunkte für das Verordnungspaket „Intelligente Netze“ veröffentlicht. Damit sollen die Rahmenbedingungen für den Roll-out intelligenter Zähler und Messsysteme geschaffen werden. Laut dem Papier wird deren Einbau ab 2017 zur Pflicht – zunächst bei Großverbrauchern, dann bis 2028 bei weiteren Verbrauchsgruppen. Parallel erfolgt der Roll-out der intelligenten Zähler bei allen weiteren Messstellen, der bis 2032 abgeschlossen sein soll (20754+wir berichteten).
Am E-world-Messestand des Unternehmens Voltaris waren deshalb die Dienstleistungen zur Roll-out-Unterstützung sowie die Prototypen der neuen Zähler, Gateway- und Steuerboxtechnologie nach FNN-Standard die Schwerpunktthemen. Der Spezialist für Metering, Daten-Management, intelligente Zähler und Messsysteme zog nun eine positive Messebilanz. Voltaris-Geschäftsführer Karsten Vortanz wies darauf hin, dass die Energieversorger mit dem Eckpunktepapier endlich einen konkreten Fahrplan für die Einführung der Messsysteme hätten. „Um den Roll-out so effizient wie möglich zu gestalten, müssen die Energieversorger jetzt individuelle Strategien entwickeln – am besten mit kompetenten Kooperationspartnern und Dienstleistern an ihrer Seite“, sagte Vortanz. Das gelte vor allem für die anspruchsvolle Aufgabe der Gateway-Administration, die dem Messstellenbetreiber zugeordnet ist. Sein Geschäftsführer-Kollege Peter Zayer ergänzte: „Auch wenn das Jahr 2017 noch beruhigend klingt: Die Zeit drängt. Und wir können unsere Kunden bereits heute in mehrfacher Hinsicht unterstützen.“ Mit individuellen Dienstleistungsbausteinen für die Roll-out-Unterstützung könne der Marktteilnehmer die Grundzuständigkeit für die intelligenten Messsysteme behalten. Der große Vorteil dabei: Die Messstellenbetreiber müssten die Verantwortung für den Roll-out nicht aus der Hand geben. Auch eine Beteiligung an dem heiß diskutierten Ausschreibungsmodell zur Finanzierung des Roll-outs sei damit nicht notwendig, so Zayer.
Noch im Sommer soll das Verordnungspaket „Intelligente Netze“ von der Bundesregierung verabschiedet werden. Dann startet auch eine Workshop-Reihe, die von Voltaris und dem Beratungsunternehmen LBD in Kooperation mit Stadtwerken initiiert wurde. An vier Terminen soll die Veranstaltung „Netzwerk Messsystem 2020“ über die erfolgreiche Einführung der neuen intelligenten Zähler und Messsysteme im eigenen Stadtwerk informieren.





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